Die Zahl der Passagiere steigt um vier Prozent, dieLuftfracht wächst auf 840 000 Tonnen.

Die Zahl der Passagiere steigt um vier Prozent, die
Sowohl bei den Passagierzahlen, als auch bei der Luftfracht legt der Flughafen Köln/Bonn zu.

Sowohl bei den Passagierzahlen, als auch bei der Luftfracht legt der Flughafen Köln/Bonn zu.

Sowohl bei den Passagierzahlen, als auch bei der Luftfracht legt der Flughafen Köln/Bonn zu.

dpa, Bild 1 von 2

Sowohl bei den Passagierzahlen, als auch bei der Luftfracht legt der Flughafen Köln/Bonn zu.

Köln. Der Flughafen Köln/Bonn kann für 2017 neue Verkehrsrekorde verzeichnen. Zum ersten Mal knackte der Flughafen die Zwölf-Millionen-Grenze. Rund 12,4 Millionen Fluggäste starteten und landeten im vergangenen Jahr von Köln/Bonn aus – so viele Passagiere wie noch nie innerhalb eines Jahres. Dies entspricht einem Plus von 500 000 Reisenden oder vier Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Positiv entwickelte sich 2017 auch die Luftfracht: 840 000 Tonnen bedeuten einen Zuwachs von sieben Prozent – ein weiterer Rekordwert für den drittgrößten deutschen Frachtflughafen (2016: 786 000 Tonnen Luftfracht). „Die Entwicklung unserer Passagier- und Frachtzahlen zeigt, wie gut der Flughafen Köln/Bonn aufgestellt ist. Die neuen Rekorde sind ein Ansporn für alle Mitarbeiter, 2018 diese Erfolgsgeschichte fortzuschreiben“, sagt Geschäftsführer Athanasios Titonis.

Eurowings sorgt für steigende Passagierzahlen

2017 war das vierte Jahr in Folge, in dem der Flughafen in beiden großen Geschäftsfeldern – Passage und Fracht – zulegen konnte. Wachstumstreiber im Passagierverkehr war vor allem Eurowings. Die zur Lufthansa gehörende Fluggesellschaft hat neue Ziele wie Kapstadt und Windhoek im südlichen Afrika in ihr Langstreckennetz aufgenommen. Auf innerdeutschen Strecken nach München, Berlin oder Hamburg hat Eurowings das Angebot ebenfalls ausgebaut. Trotz der Insolvenz der Air Berlin, die ihren Flugbetrieb im Oktober eingestellt hat, verbuchte der Airport unterm Strich auch im vierten Quartal 2017 ein Passagier-Plus von drei Prozent.

Die Luftfrachtbranche wird durch die positive Weltkonjunktur beflügelt. Insbesondere der zunehmende internationale Onlinehandel kurbelt die Wirtschaft in wichtigen Märkten (Asien, Europa, Nordamerika) an. Davon profitieren die in Köln/Bonn beheimateten Expressfracht-Dienstleister UPS, FedEx und DHL.

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