Ob damit ein weiterer Stellenabbau abgewendet ist, bleibt vorerst offen.

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Das Federal-Mogul Werk I.

Das Federal-Mogul Werk I.

Barbara Sarx

Das Federal-Mogul Werk I.

Burscheid. Federal-Mogul (FM) hat die Kurzarbeit am Standort Burscheid ausgesetzt. Aufgrund der gegenwärtigen Auslastung und der bereits durchgeführten Restrukturierung "ist im Moment die Kürzung der wöchentlichen Arbeitszeit in dem Produktbereich Kolbenringe nicht notwendig", heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens. Im vergangenen Jahr hatte FM an bis zu fünf Tagen im Monat Kurzarbeit angesetzt.

Der Betriebsratsvorsitzende Michael Bergmann sieht deshalb verhalten zuversichtlich in die Zukunft: "Die Auftragslage hat sich verbessert, wir produzieren wieder höhere Stückzahlen." Das Unternehmen gehe von einem guten Ergebnis im ersten Quartal aus. Wie sich das zweite Quartal entwickle, werde sich in den nächsten Wochen abzeichnen.

Was das für den möglichen Abbau von weiteren 100Stellen bis Ende März bedeutet, ist allerdings noch offen. Bergmann spricht von der Möglichkeit, die bereits im vergangenen Juni vereinbarte Option zumindest zu verschieben, vielleicht sogar ganz auszusetzen.

FM-Sprecher Bruno Seifert äußert sich da zurückhaltender: "Das lässt sich noch nicht absehen." Die vorgesehenen Maßnahmen zur Anpassung an die erwarteten langfristig niedrigeren Produktionsumfänge würden weiter umgesetzt, heißt es generell seitens der Geschäftsführung.

Das lässt noch keine Rückschlüsse auf das weitere Vorgehen zu. In der ersten Phase des Abbaus waren am Ende auch knapp 50 Stellen weniger als geplant gestrichen worden.

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