Der Spanier steht seit fünf Jahren an der Spitze des Zulieferkonzerns.

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Seit März 2005 steht José Maria Alapont an der Spitze des weltweiten Automobilzulieferers Federal-Mogul.

Seit März 2005 steht José Maria Alapont an der Spitze des weltweiten Automobilzulieferers Federal-Mogul.

FM

Seit März 2005 steht José Maria Alapont an der Spitze des weltweiten Automobilzulieferers Federal-Mogul.

Burscheid. Auf diese Entscheidung war auch am Burscheider Standort mit Spannung gewartet worden: Konzernchef José Maria Alapont hat seinen Vertrag um drei Jahre bis März 2013 verlängert. Der gebürtige Spanier steht seit März 2005 an der Spitze des weltweiten Automobilzulieferers.

Er freue sich, im Unternehmen zu bleiben, um weiter die Strategie eines nachhaltigen globalen und profitablen Wachstums zu verfolgen, erklärte Alapont nach der Vertragsunterzeichnung Ende vergangener Woche.

Auch Hauptanteilseigner Carl Icahn, starker Mann im Hintergrund des Konzerns, ließ verbreiten, er sei froh über die Fortsetzung der Zusammenarbeit mit Alapont. Der Multimilliardär hatte maßgeblich dazu beigetragen, Alapont vor fünf Jahren von der zum Fiat-Konzern gehörenden Iveco-Gruppe für Nutzfahrzeuge zu Federal-Mogul zu holen.

Alapont wird zugutegehalten, dass er es geschafft hat, den Konzern mit Hauptsitz in Southfield/ USA aus dem Chapter-11-Verfahren zur freiwilligen finanziellen Sanierung geführt zu haben. Auch in Großbritannien gelang ihm die Bewältigung eines Konkursverfahrens. Sein rigoroses Vorgehen hat ihm aber intern nicht nur Freunde gemacht. Viele Beschäftigte in Deutschland kreiden ihm massiven Druck und Stellenabbau an.

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