Leverkusen siegt beim VfL Oldenburg knapp, aber verdient mit 31:29.

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Jenny Karolius war mit sieben Treffern erfolgreichste Spielerin im Team der Elfen. Archiv

Jenny Karolius war mit sieben Treffern erfolgreichste Spielerin im Team der Elfen. Archiv

Ralf Kardes

Jenny Karolius war mit sieben Treffern erfolgreichste Spielerin im Team der Elfen. Archiv

Leverkusen. Die Werkselfen haben sich nach den Niederlagen in Metzingen und gegen Göppingen im letzten Spiel des Jahres eindrucksvoll zurückgemeldet und landeten in der mit 2200 Zuschauern restlos ausverkauften Arena einen 31:29 (14:13)-Auswärtssieg beim VfL Oldenburg. Nationalspielerin Jenny Karolius war mit sieben Treffern erfolgreichste Werferin im Team der Rheinländerinnen.

Erster Gegentreffer erst in der neunten Minute

Die Werkselfen begannen in der voll besetzten und stimmungsvollen Arena exzellent in der Deckung und machten zudem wenig eigene Fehler im Angriff. Folgerichtig konnte man so mit einem 6:0-Lauf die ersten acht Minuten für sich gestalten. Die gut aufgelegte Nationaltorhüterin Katja Kramarczyk zwischen den Pfosten kassierte erst in der neunten Minute den ersten Gegentreffer – per Siebenmeter erzielte Angie Geschke das 1:6 für ihr Team. Mit einem guten Matchplan hielt die Mannschaft von Renate Wolf den VfL lange in Schach, ehe die Grün-Weißen besser ins Spiel fanden. Zur Pause schmolz der Vorsprung und es stand 13:14.

Der Auftakt in der zweiten Halbzeit zeigte ein ähnliches Bild und das trotz Unterzahl. Bayer agierte ruhig und entschlossen, traf viele richtige Entscheidungen und langte in der Abwehr so zu, wie es sich Wolf allgemein vorstellt. Oldenburg kam zunächst zu keinen geordneten Abschlüssen und nach 35 Minuten war der Vier-Tore-Vorsprung (15:19) wieder hergestellt.

Allerdings leisteten sich die Elfen für ein paar Minuten zu viele technische Fehler, nach-dem der VfL Oldenburg seine Abwehr neu formiert hatte. Dies brachte die Gastgeberinnen wieder ins Spiel. Doch genau in dieser Phase zeigte Torhüterin Branka Zec mit einigen tollen Paraden ihre Klasse. „Das war enorm wichtig und zeigt, wie gut wir als Team heute funktioniert haben”, befand die Chefin. Zudem vollstreckte Nationalspielerin Jenny Karolius am Kreis immer wieder eiskalt, traf in der vorentscheidenden Phase gleich drei Mal in Folge. Am Ende jubelte das Bayer-Team über einen hochverdienten 31:29-Erfolg beim VfL Oldenburg. „Dank unserer sehr gut formierten Deckung und einer hohen taktischen Disziplin im Angriff konnten wir dieses Spiel letztendlich verdient gewinnen“, sagte Renate Wolf nach dem letzten Spiel in 2017.

Durch den fünften Erfolg in der Saison 2017/2018 kletterten die Elfen mit nunmehr 10:8 Punkten auf den siebten Tabellenplatz. Am 7. Januar geht es in der Handball-Bundesliga Frauen für die Mannschaft von Renate Wolf mit einem Heimspiel gegen die Neckarsulmer Sport-Union weiter. Diese Begegnung wird um 16 Uhr in der Leverkusener Ostermann-Arena angepfiffen.

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