Konsequenzen für das Bebauungsplanverfahren sind noch offen.

Die Kreuzung in Eichenplätzchen: Viele Anwohner und auch Politiker wünschen sich an dieser Stelle einen Kreisverkehr. Archiv
Die Kreuzung in Eichenplätzchen: Viele Anwohner und auch Politiker wünschen sich an dieser Stelle einen Kreisverkehr. Archiv

Die Kreuzung in Eichenplätzchen: Viele Anwohner und auch Politiker wünschen sich an dieser Stelle einen Kreisverkehr. Archiv

Doro Siewert

Die Kreuzung in Eichenplätzchen: Viele Anwohner und auch Politiker wünschen sich an dieser Stelle einen Kreisverkehr. Archiv

Burscheid. In der Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses Mitte März hatte Stadtplaner Ulrich Faßbinder noch dafür plädiert, den geplanten Bau einer Jet-Tankstelle in Eichenplätzchen von der Frage eines Kreisverkehrs an der dortigen Kreuzung zu trennen. Im Rat am Donnerstagabend nahm das Thema dann noch einmal eine neue Wendung. Zwar wurde die Offenlage des entsprechenden Bebauungsplans „Eichenplätzchen“ beschlossen, aber vier Einzelbeschlüsse wurden gekippt. Sie bezogen sich vor allem auf den gewünschten Kreisverkehr.

Auch der Kreis sieht einen Kreisverkehr als optimal an

So hatte der Kreis in seiner Stellungnahme zu dem B-Plan einen Kreisverkehr als „optimale Erschließungsmöglichkeit“ bezeichnet. Weitere Anregungen zum Bau eines Kreisverkehrs kamen von Anwohnern. Sie waren es auch, die eine alleinige Ein- und Ausfahrt zu der Tankstelle über die L 188 vorgeschlagen hatten.

In allen Fällen hatte die Verwaltung empfohlen, den Anregungen nicht zu folgen. In Sachen Kreisverkehr war dabei auch auf die ablehnende Haltung des Landesbetriebs Straßenbau NRW verwiesen worden. Wegen des vielen Lkw-Verkehrs müsste der Kreisverkehr solche Ausmaße annehmen, dass größere Grundstückszukäufe notwendig wären. Aber nur noch die CDU folgte in der Ratssitzung den Abwägungs- und Beschlussvorschlägen der Verwaltung.

Was das indirekte Mehrheitsvotum des Stadtrats für einen Kreisverkehr und die Zufahrtsregelung allein über die L 188 jetzt für das Offenlageverfahren bedeuten, muss auch die Verwaltung erst noch prüfen.

Einig war sich der Rat dann wieder in einem anderen Antrag zu der Kreuzung, der von der CDU gestellt wurde: Die Stadt soll sich jetzt dafür einsetzen, dass aus Fahrtrichtung Leverkusen das Tempo-70-Schild nach der Ortsdurchfahrt Lungstraße erst hinter und nicht schon vor der unfallträchtigen Kreuzung aufgestellt wird. Damit würde im Kreuzungsbereich weiter Tempo 50 gelten.

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