Die Panther geben im Kreispokal eine sichere Führung gegen Langenfeld doch noch ab.

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Beim Halbfinalsieg war Simon Kluge noch bester Werfer der Panther, im Finale zählte er dann neben Justus Ueberholz und Philipp Schmitz zu den Spielern, die beim Siebenmeterwerfen verwarfen.

Beim Halbfinalsieg war Simon Kluge noch bester Werfer der Panther, im Finale zählte er dann neben Justus Ueberholz und Philipp Schmitz zu den Spielern, die beim Siebenmeterwerfen verwarfen.

Doro Siewert

Beim Halbfinalsieg war Simon Kluge noch bester Werfer der Panther, im Finale zählte er dann neben Justus Ueberholz und Philipp Schmitz zu den Spielern, die beim Siebenmeterwerfen verwarfen.

Hilgen. Mit viel Selbstvertrauen waren die Oberliga-Handballer der Bergischen Panther beim Endrundenturnier um den Kreispokal gestartet. Nach einem entspannten Halbfinal-Sieg am Samstag über den Landesligisten HSG Rade/Herbeck (31:21/18:8) musste sich die Mannschaft von Trainer Boris Komuczki am Sonntagabend in einem an Spannung und Dramatik nicht zu überbietenden Aufeinandertreffen dem Ligakonkurrenten und amtierenden Niederrheinmeister SG Langenfeld nach Siebenmeterwerfen geschlagen geben.

Nach dem 25:25 (15:11)-Unentschieden erfolgte sofort ein Siebenmeterwerfen, hier verwarfen Simon Kluge, Justus Ueberholz und Philipp Schmitz für die Panther und der künftige Drittligist setzte sich denkbar knapp durch. Im Finale waren die Komuczki-Schützlinge jedoch über fast die komplette Spieldauer dominant gewesen. Zur Pause hatten sich die Panther eine 15:11-Führung herausgeworfen, zehn Minuten vor dem Spielende sah man bei einer 22:16-Führung schon aus wie der sichere Sieger. „Uns ist leider in den letzten Minuten komplett die Luft ausgegangen. Vermutlich waren sich die Spieler zu sicher“, sagte Co-Trainer Marcel Mutz.

Die Langenfelder stellten um und verteidigten fortan mit einer 4:2-Deckungsvariante. Und dagegen fanden die Panther kein Mittel mehr, so dass wenige Momente vor dem Abpfiff der Ausgleich fallen sollte.

Panther gegen Langenfeld: Eigenbrod, Conzen (bei einem Siebenmeter); Zapf (9/4), Wolter (4), de la Fuente, Middendorf, Ueberholz (alle 3), Faust (2), Schmitz (1), Kluge, van Walsem.

In der Vorschlussrunde hatten die Panther nur bis zum 7:7 (14.) einige Probleme mit dem künftigen Verbandsligisten HSG Rade/Herbeck. Nach diesem Zwischenstand legte der Favorit aber deutlich zu und hatte bis zum Seitenwechsel schon für den Unterschied gesorgt.

Im zweiten Spielabschnitt schaltete die Mannschaft von Trainer Boris Komuczki einen Gang zurück, alle Akteure inklusive der mitgereisten A-Jugendlichen erhielten genügend Einsatzzeiten. Linkshänder Simon Kluge avancierte mit sieben Toren zum erfolgreichsten Panther-Werfer. Auch der erst im zweiten Spielabschnitt eingewechselte Regisseur Justus Ueberholz hatte viele gute Szenen.

Panther gegen Rade/Herbeck: Conzen, Eigenbrod (ab 31.); Kluge (7/3), Schmitz (5), Ueberholz (4), Zapf, Brysch, Wolter (alle 3), Faust, de la Fuente (beide 2), Käsgen (1), van Walsem (1/1).

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