Der Name des Siegers ist keine große Überraschung. Das Wolfgang Bosbach das Direktmandat zum fünften Mal in Folge erringen würde, war schon wegen der desaströsen Schwäche der SPD zu erwarten.

Dennoch: Glatte 50 Prozent der Ersttimmen sind trotz nur geringer Zuwächse eine Hausnummer, von der die CDU bei der Zweitstimme nur träumen kann. Die Werte für "Wobo" liegen im Kreis satte 15 Prozentpunkte über denen von Angela Merkel.

Ein Beweis dafür, dass die klare Kante des ebenso streitbaren wie profilierten Innenpolitikers von den Wählern offenbar mehr goutiert worden ist als die oft watteweichen Konturen der Bundeskanzlerin.

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