Am kommenden Wochenende werden auch in Leverkusen die heimischen und zugereisten Vögel gezählt.

Am kommenden Wochenende werden auch in Leverkusen die heimischen und zugereisten Vögel gezählt.
Einen Dompfaff kann man im Winter öfters zu Gesicht bekommen.

Einen Dompfaff kann man im Winter öfters zu Gesicht bekommen.

Kochanek

Einen Dompfaff kann man im Winter öfters zu Gesicht bekommen.

Leverkusen. Jetzt ist es wieder soweit – nach dem großen Erfolg im letzten Jahr rufen die Leverkusener Naturschutzverbände Nabu und Bund wieder alle Leverkusener auf, vom 5. bis 7. Januar an der achten bundesweiten Vogelzählung „Stunde der Wintervögel“ teilzunehmen. Auch in diesem Jahr winken wieder tolle Preise.

Im vergangenen Jahr haben bei dieser bundesweiten Aktion 125 000 Vogelbegeisterte die gefiederten Freunde gemeldet. „Die Sorge um ausbleibende Vögel hat viele Menschen beschäftigt. Und in der Tat: So wenige Vögel wie im Winter 2017 hatten wir schon lange nicht mehr“, sagte Nabu-Vogelschutzexperte Lars Lachmann.

Zahl der beobachteten Vögel geht zurück

Insgesamt beobachteten die Teilnehmer durchschnittlich 17 Prozent weniger Tiere als in den Jahren zuvor. Vor allem bei den häufigen Wintervögeln und Futterhausbesuchern, darunter allen Meisenarten, aber auch Kleiber und Kernbeißer, wurden die bisher niedrigsten Zahlen seit Beginn der Aktion im Jahr 2011 verzeichnet.

Auch in diesem Jahr sind zu dieser Zählung nicht nur die Profis, sondern alle Leverkusener eingeladen: eine Stunde lang sollen sie an einem der drei Tage zu einem beliebigen Zeitpunkt Vögel in der Stadt zählen. Und zwar ist jeweils die maximale Anzahl jeder Vogelart zu einem Zeitpunkt innerhalb dieser Stunde wichtig.

Die Beobachtungen können am Futterhäuschen sein, im Garten, auf dem Balkon oder im Park. Neben den „Standvögeln“, die das ganze Jahr über hier bleiben, gibt es vielleicht sogar Wintergäste aus dem kälteren Norden oder Osten zu sehen wie Seidenschwanz, Rotdrossel oder Bergfink.

Im Mittelpunkt der „Stunde der Wintervögel“ stehen die Fragen „Wo kommen die Vogelarten vor, wo sind sie häufig und wo sind sie selten geworden“. Je mehr Leverkusener mitmachen, desto wertvoller sind die Ergebnisse. Denn je genauer der Nabu über das Vorkommen der Vögel Bescheid weiß, umso mehr Erkenntnisse gibt es über Änderungen in unserer Umwelt und auch die Auswirkungen des Klimawandels auf unsere gefiederten Meistersänger. Denn durch den Vergleich der Ergebnisse über die Jahre kann man erkennen, inwieweit sich das Zugverhalten mancher bei uns brütenden Arten ändert. Dies ist eine wichtige Voraussetzung für den Schutz der Vögel.

Näheres zu der Aktion „Stunde der Wintervögel“ finden die Teilnehmer unter www.stundederwintervoegel.de ist auch die Meldung der Vögel per online-Formular bis zum 15. Januar möglich und die daraus resultierende Teilnahme an der Verlosung der Gewinne.

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