Die BfB-Fraktion hat die Spielflächen untersucht und ihre Ergebnisse den TWB übergeben.

Dokumentation
Giovanna Lombardo, Bernhard Cremer (2.v.l.) und Michael Baggeler (r.) übergaben die Ergebnisse ihrer Spielplatz-Untersuchungen an Jürgen Malzkuhn (2.v.r.) von den Technischen Werken Burscheid.

Giovanna Lombardo, Bernhard Cremer (2.v.l.) und Michael Baggeler (r.) übergaben die Ergebnisse ihrer Spielplatz-Untersuchungen an Jürgen Malzkuhn (2.v.r.) von den Technischen Werken Burscheid.

BfB

Giovanna Lombardo, Bernhard Cremer (2.v.l.) und Michael Baggeler (r.) übergaben die Ergebnisse ihrer Spielplatz-Untersuchungen an Jürgen Malzkuhn (2.v.r.) von den Technischen Werken Burscheid.

Burscheid. Vor fast genau drei Jahren legte die Fraktion des Bündnisses für Burscheid (BfB) ihre erste Dokumentation über den Zustand der Spielplätze in Burscheid und Hilgen vor. Damals bemängelte der Autor, BfB-Ratsmitglied und Landschaftsarchitekt Bernhard Cremer, zahlreiche konzeptionelle und bauliche Mängel.

Das BfB regte die Gründung eines Fördervereins an, um die Verbesserung der Situation finanziell zu unterstützen. Im Sommer dieses Jahres waren erneut Ratsmitglieder und Sachkundige Bürger des BfB gemeinsam mit Bernhard Cremer im Stadtgebiet unterwegs und begutachteten 22 städtische Spielplätze.

Akute Gefahren gibt es laut Bernhard Cremer keine

Das Ergebnis übergaben BfB-Fraktionschef Michael Baggeler, die sozialpolitische Sprecherin Giovanna Lombardo und Cremer dem Vorstandssprecher der Technischen Werke Burscheid (TWB), Jürgen Malzkuhn. Die TWB sind für die Instandhaltung und Pflege der Spielplätze zuständig.

Cremer stellte dabei zu Beginn die positiven Eindrücke der Spielplatz-Tour dar: „Der Zustand der Spielplätze ist wesentlich besser. Akute Gefahren waren nicht zu erkennen.“

BfB wünscht sich einen Spielplatzentwicklungsplan

Der stadtentwicklungspolitische Sprecher der BfB-Fraktion wies aber darauf hin, dass bei der Ausstattung künftig die bekannten Bewegungsdefizite bei Kindern beachtet werden sollten. Das Angebot sollte Bewegungsfreude, Gleichgewichtssinn und Spieltrieb anregen. Der Wunsch des BfB: die Aufstellung eines Spielplatzentwicklungsplanes.

Cremer: „Nicht nur der Spielplatz altert, sondern auch die Kinder in der Nachbarschaft. Daher sollten die Plätze nicht ausschließlich mit Geräten für Kleinkinder mit einer Haltbarkeit von zehn bis 15 Jahren ausgestattet werden, denn schon nach fünf bis zehn Jahren haben die Kinder neue Ansprüche und Fertigkeiten.“

Jürgen Malzkuhn sagte zu, das Werk genau zu studieren. Er wies aber auch darauf hin, dass viele Wünsche aufgrund des engen finanziellen Spielraums nicht sogleich umgesetzt werden könnten. Mehr Informationen zu den Spielplätzen gibt es im Internet. tke

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