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Ein Kommentar von Ekkehard Rüger.

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kleinkommentar

Ein Kommentar von Ekkehard Rüger.

Burscheid. Wer den endlosen Kleinkrieg innerhalb des Betriebsrats von Federal-Mogul verfolgt hat, kann Thomas Hahn und Gabriele Müller eigentlich nur zu ihrer Entscheidung gratulieren. Niemand ist gezwungen, sich durch ein Amt und die Umstände seiner Ausübung seine Gesundheit zu ruinieren. Und Betriebsrat bei FM zu sein, gleicht derzeit einem psychischen Himmelfahrtskommando.

Dass mit Hahn nun ausgerechnet derjenige die Brocken hinschmeißt, der bei der Wahl das größte Vertrauen der Belegschaft erhalten hatte, verdeutlicht einmal mehr, dass das Gremium in Gänze derzeit seine Kernaufgabe verfehlt: im Interesse der Mitarbeiter und des Standorts zu handeln. Davon profitiert niemand, auch nicht die Geschäftsführung. Aber der Schaden trifft alle.

Manchmal sind neue Köpfe der letzte Ausweg. Hahn und Müller haben den Anfang gemacht. Die anderen täten gut daran, ihnen zu folgen.

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