Die Leichlinger Handballer holten den dritten Platz und schossen die meisten Tore – das maximal Mögliche.

LTV
206 Tore erzielte Linkshänder David Kreckler und war damit nicht nur die Torschützenkanone seines Teams, sondern der ganzen Liga. Archiv

206 Tore erzielte Linkshänder David Kreckler und war damit nicht nur die Torschützenkanone seines Teams, sondern der ganzen Liga. Archiv

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206 Tore erzielte Linkshänder David Kreckler und war damit nicht nur die Torschützenkanone seines Teams, sondern der ganzen Liga. Archiv

Leichlingen.„Best of the Rest“ diesen Titel hat Leichlingens Handball-Trainer und Pirates-Manager Frank Lorenzet seiner Mannschaft selbst verliehen. Zum Ausdruck bringen will er damit, dass der LTV mit dem dritten Platz in der Abschlusstabelle das für ihn maximal Mögliche erreicht hat.

Meister und Aufsteiger TuS Ferndorf und auch Vizemeister TSV Bayer Dormagen waren für den Coach von Beginn an kein Maßstab: „Mit dem Aufwand, der bei diesen beiden Clubs betrieben wird und mit den Möglichkeiten, die dort rund um die Mannschaft zur Verfügung stehen, wollen und können wir nicht konkurrieren.“

Trotz zahlreicher Ausfälle standen am Ende einige Superlative

Die Leistung seiner Pirates hängte er besonders hoch. Trotz des Verlusts einiger Leistungsträger, dem damit verbundenen Neuaufbau einer Mannschaft und des anhaltenden Verletzungspechs während der Saison, standen am Ende zahlreiche Superlative in der Statistik der Leichlinger. Mit 958 Treffern hatte der LTV den klar besten Angriff der Liga und die 206 Tore von Linkshänder David Kreckler waren ebenfalls die Bestmarke. Auch der höchste Saisonsieg ging mit 45:24 auf das Konto der Pirates. Die Bilanz von 45:15 Punkten war sogar eines Meisters würdig. In der dritten Ligen Süd feierte zum Beispiel der SV Salamander Kornwestheim mit 41:19 Punkten den Titel. Auch die Leichlinger selbst hatten vor zwei Jahren bei ihrem Titelgewinn mit 39:17 mehr Minuspunkte auf dem Konto als in diesem Jahr.

Mit laufender Spielzeit präsentierten sich die Blütenstädter immer souveräner. Zum Auftakt kassierten sie eine knappe Niederlage gegen Dormagen und aus den weiteren Spitzenspielen gegen Longerich, Krefeld und Ferndorf holten sie nur einen Punkt. Dazwischen lag noch die Blamage bei der Heimniederlage gegen den Aufsteiger SG Menden Sauerland Wölfe. Anschließend folgte aber eine beispiellose Siegesserie. Besonders freute Lorenzet, dass sich seine Mannschaft keinen weiteren Aussetzer leistete und ihrer Favoritenrolle bis zum Saisonende in jeder Partie gerecht werden konnte.

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