Die neue Straße ermöglicht Begegnungsverkehr und beseitigt damit das Nadelöhr in Richtung Ösinghausen.

Brücke Kotten
Schon in zwei Wochen dürfen die Autofahrer die neue Verbindung zwischen Hilgen-Dünweg und Ösinghausen nutzen. Die alte Eisenbahnbrücke (r.) in Kotten wird dann abgerissen.

Schon in zwei Wochen dürfen die Autofahrer die neue Verbindung zwischen Hilgen-Dünweg und Ösinghausen nutzen. Die alte Eisenbahnbrücke (r.) in Kotten wird dann abgerissen.

Barbara Sarx

Schon in zwei Wochen dürfen die Autofahrer die neue Verbindung zwischen Hilgen-Dünweg und Ösinghausen nutzen. Die alte Eisenbahnbrücke (r.) in Kotten wird dann abgerissen.

Burscheid. Die erste Vollsperrung an der Baustelle in Höhe der alten Brücke Kotten endet Freitag. Sie bezog sich auf die Strecke zwischen dem Kreisverkehr Ösinghausen und der Eisenbahnbrücke. Ab Montag wird die Ösinghausener Straße dann von der B 51 bis zur Brücke gesperrt – bis zum 16. September. Im Anschluss dürfen Autos die neue Straße auch direkt befahren.

Dem Durchlass, wie das Bauwerk mit Tunnel für den Alleenradweg in der Fachsprache heißt, wird dann zwar noch die letzte Asphaltschicht fehlen, doch sie wird sofort benötigt. Weil die Straße im Bereich der alten Brücke (Baujahr 1894) im Anschluss direkt an die neue Verkehrsführung angepasst wird, muss die Brücke selbst nämlich gesperrt werden. Ihre Tage sind ohnehin gezählt: Ende September, so Nelli Lotz von den Technischen Werken Burscheid (TWB), werde sie abgerissen.

Die neue Straßenüberquerung der Trasse erlaubt im Gegensatz zur alten Brücke Begegnungsverkehr und bietet an der Seite in Richtung Kotten Fußgängern auch einen ausreichend breiten Gehweg. Die abschließende Fahrbahndecke soll auf jeden Fall an einem Samstag eingebaut werden – entweder am 24. September oder am 1. Oktober. Dann kommt es noch einmal für einen Tag zur Vollsperrung.

Brücke war im April 2008 teilweise gesperrt worden

Mit der neuen Straßenüberquerung der Trasse erreicht ein Diskussionsprozess sein Ziel, der im April 2008 eingesetzt hatte, als die marode Brücke aus statischen Gründen zunächst für den Bürgerbusverkehr gesperrt werden musste. Lange wurde anschließend in der Kommunalpolitik um Kosten und diverse Lösungsmöglichkeiten gerungen. Die jetzige, etwa 370 000 Euro teure Lösung wird von der Kölner Bezirksregierung zu 70 Prozent gefördert.

Das Thema Brücken ist für die Stadt aber damit nicht erledigt. Im Zuge des ersten Bauabschnitts des Alleenradwegs werden aktuell fünf weitere Brücken instand gesetzt und eine (Brücke Rötzinghofen) abgerissen.

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