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Es ist fast eine kleine Stadt hinter den Kulissen der Arena, wenn der Cirque du Soleil in Köln Station macht. Dazu gehört die eigene Wäscherei mit sechs Waschmaschinen und zwei Trocknern genauso wie die Kostümabteilung, in der die rund 1000 Kostümstücke repariert und angepasst werden. Auch ein eigener Raum für die Physiotherapeuten befindet sich im Garderobentrakt der Lanxess-Arena, wo noch bis zum Sonntag die Show „Ovo“ zu sehen ist. Rund 100 Akteure gehören dazu, davon je die Hälfte auf und hinter der Bühne. Mit 23 Trucks wurde das Equipment von der letzten Stadion Mannheim nach Deutz gebracht. Etwa 15 Stunden dauert es, bis sich die Halle in einen großen Zirkus verwandelt hat. 1992 war der Österreicher Gerry Regitschnig erstmals bei einer Produktion des Cirque dabei. „Das lief über eine Kooperation mit dem Zirkus Knie, bei dem ich gearbeitet habe.“ Rollen hat der Klagenfurter dabei schon viele übernommen, auch die eines Pinguins. „Ein Käfer war ich aber noch nie, ich hätte auch nie gedacht, dass ich das einmal machen würde. Das macht den Reiz beim Cirque aus, man kann immer wieder in neue Rollen schlüpfen“, sagt der Mann, der den Master Flipo und damit den Anführer der Insektengemeinde bei „Ovo“ spielt. Im Backstagebereich gibt es auch einen Bereich, in dem die Artisten trainieren können. Gleich neben an stehen Sofas mit Blick auf Monitore, die das Bühnengeschehen zeigen. Die Musik bei „Ovo“ wird von sieben Musikern live gespielt. Sie haben ihren Platz direkt hinter der Bühne. Eine weitere NRW-Station von „Ovo“ gibt es von 5. bis zum 8. April in der Oberhausener Arena. Karten für Köln gibt es unter Telefon 0221/8020. step Fotos: Stephan Eppinger

cirquedusoleil.com

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