Leverkusener Team bei der Deutschen Meisterschaft schon in der Vorrunde ausgeschieden.

Da half kein Springen und kein Strecken: Die Sandelfen hatten einfach kein Wurfglück. 
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Da half kein Springen und kein Strecken: Die Sandelfen hatten einfach kein Wurfglück. (Archiv

Da half kein Springen und kein Strecken: Die Sandelfen hatten einfach kein Wurfglück. (Archiv

Ralf Paarmann

Da half kein Springen und kein Strecken: Die Sandelfen hatten einfach kein Wurfglück. (Archiv

Cuxhaven/ Burscheid. Das hatten sich die heimischen Beachhandballer ganz anderes vorgestellt. Weder die Burscheider Sandelfen noch die Leverkusener Sandman’s kamen am Wochenende bei den Deutschen Beachhandballmeisterschaften in Cuxhaven aufs Treppchen.

Den ersten Schreck musste man schon bei der Auslosung verdauen, denn genau wie im Vorjahr wurden beide Teams in die selbe Gruppe gelost. Allerdings hatte man das Glück, dass der ebenfalls in diese Gruppe geloste Havanna Beach Club Minden zu spät für die Meisterschaften gemeldet hatten und alle ihre Vorrundenspiele deshalb für den Gegner mit 2:0 Sätzen und 0:0 Punkten gewertet wurden.

In der ersten Partie am Samstagmorgen kam es dann zum mit Spannung erwarteten Duell der Sandman’s und der Sandelfen. Überraschenderweise waren die Elfen gegen den Favoriten die klar bessere Mannschaft.

Der erste Satz ging mit 16:11 an die Burscheider, im zweiten Satz sorgte man mit einer 11:0-Führung schnell für klare Verhältnisse und gewann mit 17:6. Auch in den folgenden Spielen zeigte sich die Mannschaft von Andreas Heimann souverän. 2:0 siegte man gegen das Xuxu Beachteam Wesel, 2:1 gegen die Beach Buffies aus Lemgo und holte sich so den Gruppensieg.

Sandman’s schon in der Vorrunde ausgeschieden

Ganz anders die Sandman’s. Nach einem 2:0-Erfolg gegen Xuxu verlor man die entscheidenden Partie gegen die Beach Buffies mit einem einzigen Punkt Unterschied im Shoot-Out. Als schlechtester Gruppendritter schied der Mitfavorit damit schon in der Vorrunde aus.

Die Sandelfen witterten ihre Chance, siegten im Viertelfinale glatt mit 2:0 gegen die H20 Waterboys aus Neerstedt und mussten dann im Halbfinale gegen den Titelverteidiger Sand Devils Minden antreten. Kurioserweise trafen hier einige der Kreisligahandballer der Bergischen Panther bei den Sandelfen auf die Regionalligahandballer des GWD Minden bei den Sand Devils.

Dieses Duell hatte es in der vergangenen Hallenhandballsaison schon einmal gegeben. Damals besiegte Minden die Panther VI, die für ihre Erstvertretung eingesprungen war, mit 14:52.

Doch dass sich Hallenhandball nicht auf Beachhandball übertragen lässt, zeigte sich in dem hochdramatischen Halbfinalspiel, indem sich zwei gleichstarke Mannschaften gegenüberstanden. Die Sandelfen dominierten den ersten Satz und siegten verdient mit 18:14. Im zweiten Durchgang ließ man dann zu viele Chancen ungenutzt, Minden erzwang mit einem 13:9-Erfolg den Satzgleichstand und damit den entscheidenden Shoot-Out.

Auch hier hatten die Sandelfen kein Wurfglück. Mit 6:3 ging der finale Satz an den Gegner, der sich anschließend im Finale mit einem 2:1-Sieg über die Beach Boys Köln erneut den Titel sicherte. Den Sandelfen war im Spiel um den dritten Platz die große Enttäuschung nach dem knapp verpassten Finaleinzug anzumerken. Gegen die Varel Dynamites verlor man mit 0:2 und beendete das Turnier mit dem vierten Platz.

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