Viele junge Burscheider haben beim Regionalwettbewerb am Wochenende sehr gut abgeschnitten.

Alicia Lutz aus Burscheid an der Oboe und Finn Dicke an der Violine zeigten vor der Jury und zahlreichen Eltern ihr Können.
Alicia Lutz aus Burscheid an der Oboe und Finn Dicke an der Violine zeigten vor der Jury und zahlreichen Eltern ihr Können.

Alicia Lutz aus Burscheid an der Oboe und Finn Dicke an der Violine zeigten vor der Jury und zahlreichen Eltern ihr Können.

Jürgen Venn

Alicia Lutz aus Burscheid an der Oboe und Finn Dicke an der Violine zeigten vor der Jury und zahlreichen Eltern ihr Können.

Burscheid. Nach vier Jahren fand der Regionalwettbewerb "Jugend musiziert" wieder vor der Haustür statt. Burscheid und Wermelskirchen teilten sich am Wochenende die Austragung des Wettbewerbs. Am Samstag trat der Nachwuchs im Popgesang, Schlagzeug und Alte Musik im Wermelskirchener Gymnasiums an, während sich die Gitarren in der Musikschule im Bürgerhaus Eich den Juroren stellten. Am Sonntag waren in Burscheid im katholischen Gemeindehaus und im Haus der Kunst die Streicher, Duo-Klavier/Blasinstrument sowie Klavier-Kammermusik zu hören.

Bereits am Samstag gab es in der Ensemblewertung für Gitarren einen ersten Platz für vier junge Gitarristen. Laura Lopez (10), Lennard Böhm (11), Lars Muschiol (12) und Rick Schneider (12) aus Burscheid nahmen als Gitarrenquartett zum ersten Mal an dem Regionalwettbewerb teil. Für Laura Lopez war es auch der erste Beitrag überhaupt, wogegen Lennard Böhm schon mehrfach als Gitarren-Solist dabei war. Er ist mit seinem Instrument seit seinem fünften Lebensjahr auf Du und Du. Den größten Anteil an seiner Musikbegeisterung hat seine Mutter Barbara Wirtz-Böhm, selbst Klaver-Dozentin an der Musikschule.

Ein erster Platz auch für Schlagzeug-Solist Lukas Schrage

Weitere erste Plätze eroberten am Sonntag im Haus der Kunst Lukas Schrage ebenfalls aus Burscheid als Schlagzeug-Solist. Mit 18 Jahren gehört er zu den ältesten Teilnehmern, besucht aber erst seit drei Jahren den Unterricht seines Dozenten Jens Mayland.

Die erforderliche Punktzahl von mindestens 23 Punkten (von 25 möglichen/siehe Kasten) erreichte auch der siebenjährige Ronnie Ghi Marawietz. Erst seit 2008 wirbelt er seine Soli auf dem klassischen Schlagzeug und beherrscht auch die beiden anderen zum Set gehörenden Instrumente: das Vibrafon und die Pauke.

Das Vorspielen und die Wertungen für die Kategorien Klavier-Duos und Blasinstrumente fanden gestern im Haus der Kunst statt. Eltern und Geschwister der jungen Instrumenalisten stellten den größten Teil des Publikums. Der nicht einfache Part eines Einstiegs fiel auf das Klavier- und Trompeten-Duo Jonas Kunst und Simon Schuller. Umso erfreuter waren sie einige Stunden später, als sie erfuhren, daß ihr Vortrag von zwei mehrsätzigen Sonaten (19. und 20. Jahrhundert) für eine Weiterleitung zum Landeswettbewerb gereicht hatte. Gleich nach den beiden Jugendlichen glänzte die achtjährige Alicia Lutz und ihre Oboe (Klavierbegleitung Jonathan Socha) mit vier Kompositionen zeitgenössischer Komponisten von getragenen bis volksliedhaften Tempi. Für sie brachte die konzentriert und flüssig vorgetragene Auswahl einen sehr guten zweiten Platz im Wettbewerb.

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