Das Deutsche Rote Kreuz hat am Samstag zahlreiche Blutspender aus Burscheid geehrt.

Kirsten Kühn vom DRK mit den fleißigen Spendern (v.l.): Thoralf Dobras, Axel Clouth, Peter Mundt, Wolfgang Fuhrbach und Engelberth Bohl.
Kirsten Kühn vom DRK mit den fleißigen Spendern (v.l.): Thoralf Dobras, Axel Clouth, Peter Mundt, Wolfgang Fuhrbach und Engelberth Bohl.

Kirsten Kühn vom DRK mit den fleißigen Spendern (v.l.): Thoralf Dobras, Axel Clouth, Peter Mundt, Wolfgang Fuhrbach und Engelberth Bohl.

Barbara Sarx

Kirsten Kühn vom DRK mit den fleißigen Spendern (v.l.): Thoralf Dobras, Axel Clouth, Peter Mundt, Wolfgang Fuhrbach und Engelberth Bohl.

Burscheid. Am Samstag wurden im "Alten Landhaus" zahlreiche Burscheider ausgezeichnet: Der Ortsverein Burscheid des Deutschen Roten Kreuzes ehrte Menschen, die zum Teil sehr häufig durch eine Blutspende helfen, Menschen in Not zu retten.

Einige Gäste konnten der Einladung der stellvertretenden Ortsvereinsvorsitzenden Kirsten Kühn nicht folgen. Vielen machte das Wetter einen Strich durch die Rechung. "Unser Kassierer Lars Gosebrink zum Beispiel ist total eingeschneit und kann leider nicht kommen" berichtete Kühn. Aber es gab auch andere gute Gründe für das Fehlen: Karl-Heinz Gruber, einer der beiden Blutspender, die sich bereits 100 Mal anzapfen haben lassen, feiert am Samstag seinen Geburtstag. Daher war Wolfgang Fuhrbach der einzige Preisträger in dieser Kategorie, der Ehrennadel, Urkunde und den Präsentkorb persönlich entgegennehmen konnte.

Nachdem Kirsten Kühn einige Worte an die Anwesenden gerichtet hatte, in denen es unter anderem um grundlegende Informationen über das Blut und die Bedeutung der Blutspende ging, ging sie auch auf das Thema Organspende ein. "Die Zahl an Spendewilligen ist leider erschreckend gering. Das liegt auch daran, dass nur wenige Leute einen solchen Ausweis besitzen. Und diejenige, die ihn besitzen, haben sich oftmals nicht bei einem Arzt registrieren lassen und sind so natürlich auch nicht in den Zahlen vertreten."

Anschließend wurde den Rekordspendern ihre Auszeichnungen überreicht. Dabei handelte es sich um eine Urkunde und eine Ehrennadel, auf der kunstvoll die Zahl der bereits geleisteten Blutspenden eingearbeitet ist. Dazu gab es für jeden noch einen guten Tropfen als Geschenk. "Je mehr Blut jemand gespendet hat, desto mehr Wein ist in seinem Geschenk. Und die Leute ab 75 Blutspenden haben in ihrem Präsentkorb auch noch eine kleine hochprozentige Überraschung. Dazu bekommen die Damen natürlich Blumen geschenkt", erklärt Jörg Berghöfer, Bereitschaftsleiter des DRK.

"Das kann ich ja gar nicht alles auf einmal tragen" freute sich dann auch die erste Preisträgerin der Kategorie "25 Blutspenden", Gunda Barchewitz. Weitere Preisträger dieser Kategorie waren Hildegard Berger, Stephan Boysen, Gudrun Ferrara, Theodor Johann Glensk, Karin Göbel, Brigitte Jahn, Karin Lenhof, Georg Menzel, Karin Neugebauer und Ingo Vogel. Preisträger der Kategorie "50 Blutspenden" waren Axel Clouth, Thoralf Dobras, Gisela Hülsewig, Inge Iland, Klaus Laermann und Horst Zens. Bereits 75-mal Blut gespendet haben Engelberth Bohl und Peter Mundt.

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