Wer von der B 51 nach Dürscheid will, muss weite Umwege in Kauf nehmen. Dabei ist die A 1-Unterführung mittlerweile saniert.

Wer von der B 51 nach Dürscheid will, muss weite Umwege in Kauf nehmen. Dabei ist die A 1-Unterführung mittlerweile saniert.
Ende für Autofahrer, Radfahrer und Fußgänger: Dabei ist die Brücke in Dürscheid fertig.

Ende für Autofahrer, Radfahrer und Fußgänger: Dabei ist die Brücke in Dürscheid fertig.

Doro Siewert

Ende für Autofahrer, Radfahrer und Fußgänger: Dabei ist die Brücke in Dürscheid fertig.

Burscheid. Paul Arndt fährt regelmäßig mit dem Fahrrad von Blecher nach Dürscheid. Das ginge eigentlich ganz flott – über Straßerhof, die Straße Am Mühlenweg hinunter und durch die Unterführung der A 1 hindurch. Doch seit Monaten wird die Brücke saniert, begonnen im März dieses Jahres. Geplante Fertigstellung: Ende Juni.

„Oben an der Abzweigung zur Kompostierungsanlage steht immer noch ein Schild, dass die Sperrung bis Mitte Juli dauert“, erklärt Arndt. Viele Verkehrsteilnehmer würden denken, dass die Sperrung längst aufgehoben sei. „Und die Autofahrer stehen dann unten vor der Brücke und können kaum wenden.“ Paul Arndt hat zudem den Eindruck, dass die Zäune längst weggeräumt werden könnten. „Die Brücke ist fertig. Teilweise ist darunter schon gefegt. Ich kann gerne den anderen Teil noch sauberfegen, wenn die Sperrung dadurch schneller aufgehoben werden kann.“

Landesbetrieb bestätigt, dass die Brücke eigentlich fertig ist

Tatsächlich bestätigt Norbert Clever, Sprecher des Landesbetriebs Straßenbau, dass die Brücke fertig sei. Am kommenden Montag soll die Unterführung wieder geöffnet werden – mit einem kleinen Vorbehalt. „Die Stadt Burscheid muss mit uns noch mal drüber gehen.“ Und das könnte zu einer erneuten Verzögerung führen. Dann nämlich, wenn die Verantwortlichen der Technischen Werke (TWB) den Zustand der Straße beanstanden. Tatsächlich zeugen große Löcher auf dem Weg in unmittelbarer Nähe davon, dass möglicherweise Schäden durch schweres Baugerät entstanden sind. TWB-Sprecher Jürgen Malzkuhn erklärt zwar, dass die Straße in bestimmten Bereichen „seit Jahr und Tag in schlechtem Zustand“ sei. Doch habe man ein genaues Auge auf die aktuellen Schäden. „Wir haben das auf dem Schirm.“

Dass es überhaupt zu einer Verzögerung gekommen sei, habe laut Clever damit zu tun, dass statt wie geplant doch stärkerer Beton zur Stabilität aufgebracht werden musste.

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