Jahrbuch: Die 81. Auflage des Bergischen Kalenders ist voller Geschichten – auch aus Burscheid.

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Landrat Rolf Menzel, Verleger Hans-Martin Heides, Fotograf Wolfgang Heuwinkel und Chefredakteur Norbert Orthen (v.l.) präsentieren das Panoramabild des Bergischen Landes.

Landrat Rolf Menzel, Verleger Hans-Martin Heides, Fotograf Wolfgang Heuwinkel und Chefredakteur Norbert Orthen (v.l.) präsentieren das Panoramabild des Bergischen Landes.

Benjamin Schulz

Landrat Rolf Menzel, Verleger Hans-Martin Heides, Fotograf Wolfgang Heuwinkel und Chefredakteur Norbert Orthen (v.l.) präsentieren das Panoramabild des Bergischen Landes.

Burscheid. Landrat Rolf Menzel sprach von "Tradition" und einem "absolut gelungenen Werk". Verleger Hans-Martin Heider verglich das Buch mit einem "Fels in der Brandung". Ähnlich bunt wie diese Umschreibungen präsentiert sich auch die 81. Auflage des Bergischen Kalenders:

Auf 288 Seiten werden das Bergische Land und seine ganz besonderen Geschichten auf vielfältige Weise vorgestellt. Dabei haben die Macher diesmal den Rheinisch-Bergischen Kreis in den Vordergrund gerückt und anstelle eines bekannten Denkmals oder Bauwerks bewusst auf ein symbolhaftes Titelbild mit einem Traktor gesetzt.

36Autoren haben an über 40 Geschichten gearbeitet

Inhaltlich ist das Werk in drei Oberthemen gegliedert: Heimat und Geschichte, Menschen und Unternehmen sowie Natur. Gleich zu Beginn wird der Leser mit einem Foto vom renovierten Haus Landscheid begrüßt. Auch das Eifgental und die Haustür der Hauptstraße91 (ehemalige Abtei Altenberg) sind als Aufmachermotive vertreten.

Die Burscheider Historikerin Marie-Luise Mettlach hat diesmal ein Auge auf Burscheids Gastronomie geworfen. Sie berichtet über 500 Jahre Gastlichkeit im Deutschen Haus und die Trinkgewohnheiten der Burscheider seit dem 16. Jahrhundert.

Der Leser erfährt unter anderem, dass eines der beliebtesten Getränke früherer Zeiten der Doppelbranntwein "Höfchens Bergischer" war, der in der Brennerei Gut Höfchen hergestellt wurde. Dietmar Reininghaus stellt die Burscheider Gesangsvereine nach dem Zweiten Weltkrieg vor und die Burscheider Autorin Sabine Wurmbach berichtet über alte Obstsorten im Bergischen.

Der Bergische Kalender erscheint in diesem Jahr in einer Auflage von 5000 Stück.

Der Kalender ist ab sofort im Buchhandel erhältlich. Die Kosten für das Buch betragen 14,60 Euro.

Insgesamt haben an den mehr als 40 Geschichten 36 Autoren mitgewirkt, elf davon zum ersten Mal. "Wir mussten viele Geschichten auf das kommende Jahr verschieben", berichtete Chefredakteur Norbert Orthen bei der Vorstellung des Kalenders im Odenthaler Haus der Begegnung. Verleger Hans-Martin Heider hob die "Beständigkeit und Kontinuität" des Jahrbuchs hervor. Der Kalender erfreue sich seit neun Jahrzehnten einer großen Leserschaft. "Er lädt in der heutigen Zeit zum Entschleunigen und Beschäftigen mit der Umgebung ein", sagte Heider.

Erstmalig gibt es für die Leser ein kleines Geschenk. Mit dem Gutschein, der im Kalender abgedruckt ist, bekommt man ein zwei Meter langes Foto. Es ist ein Panoramabild des Bergischen Landes, das der Fotograf Wolfgang Heuwinkel von einem Standort in Bergisch Gladbach gemacht hat. Gegen eine Schutzgebühr von sechs Euro ist es auch ohne Coupon beim Heider-Verlag erhältlich.

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