Gegen den Neusser HV behält das Team vor heimischer Kulisse mit 27:19 die Oberhand.

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Jessica Niederstätter kommt nach ihrer langen Verletzungspause immer besser zurecht und erzielte gegen den Neusser HV vier Tore.

Jessica Niederstätter kommt nach ihrer langen Verletzungspause immer besser zurecht und erzielte gegen den Neusser HV vier Tore.

Doro Siewert

Jessica Niederstätter kommt nach ihrer langen Verletzungspause immer besser zurecht und erzielte gegen den Neusser HV vier Tore.

Hilgen. Ein Ausrufezeichen haben die Handballerinnen der Bergischen Panther gesetzt. Am gestrigen Nachmittag besiegte der Oberligist den Neusser HV deutlich mit 27:19 (15:10) und trat damit eindrucksvoll den Beweis an, auch ohne die kürzlich abgewanderte Spielertrainerin Alexandra Urban bestehen zu können. „Das war ganz wichtig für unsere Moral“, betonte Rückraumspielerin Jessica Niederstetter.

Von Anfang an wollten es die Pantherinnen beweisen, die Mannschaft war bis in die Haarspitzen motiviert. Torhüterin Tabea Kling war erneut ein zuverlässiger Rückhalt, in der Offensive erarbeiteten sich die Gastgeberinnen gute Torchancen. Schnell hatte man einige Tore zwischen sich und den Abstiegskandidaten gebracht.

Nach dem Seitenwechsel die Führung noch ausgebaut

Mit der sicheren Führung im Rücken spielte es sich leichter, gerade nach dem Seitenwechsel wurde der Vorsprung sogar noch ausgebaut. Insgesamt war die Abwehrleistung an diesem Tag der große Trumpf, die Mannschaft konnte den Gast sogar unter der magischen 20-Tore-Marke halten. Neben der starken Kling überzeugten die Niederstetter-Schwestern Michele und Jessica, dazu funktionierte das Zusammenspiel mit Kreisläuferin Ines Adams bestens.

„Wir hatten spielerisch auf alles eine Antwort“, lobte Niederstetter, die nach ihrer langen Verletzungspause immer besser zurechtkommt. Durch den insgesamt zwölften Saisonsieg hat sich das Panther-Team in der Spitzengruppe gehalten, wenngleich die Verfolger im Nacken sitzen. Am nächsten Wochenende steht das Prestigeduell mit dem Tabellenachten HSV Gräfrath II auf dem Programm, bei dem man sich gerne für die deutliche 16:24-Hinspielniederlage revanchieren möchte.

Pantherinnen: Kling; Adams, M. Niederstetter (beide 5), Riedel (5/3), J. Niederstetter (4), L. Niederstrasser (3), Prior (2), Rudberg, M. Niederstrasser, Janetzko (alle 1).

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