Die Karnevalsparty des Festkomitees Bergische Jecken läuft unter dem Motto „Wild Wild West“.

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Ein festes Programm braucht die Party in Blecher nicht. Es wird getanzt und geschunkelt.

Ein festes Programm braucht die Party in Blecher nicht. Es wird getanzt und geschunkelt.

Doro Siewert

Ein festes Programm braucht die Party in Blecher nicht. Es wird getanzt und geschunkelt.

Odenthal. „Wanted, dead or alive“ (dt.: Gesucht, tot oder lebendig) war überall an den Wänden der Berghalle in Blecher zu lesen. Auf der Fahndungsliste ganz weit vorne war das Dreigestirn. Die „Deliquenten“ brauchten aber nicht zu befürchten, in dem als Gefängniszelle umfunktionierten Bierstand zu landen. Prinz Ralf I. (Winter), Jungfrau Martina (Halfmann) und Bauer Willi (Groß) waren zum ersten Mal in der Berghalle und sahen als Gag ihr Konterfei als Plakate.

In gleicher Weise als Mittäter ausgehangen waren die Hauptverantwortlichen für das ganze „Spektakel“: der Vorsitzende vom Festkomitee Bergische Jecken Heinz-Theo Kasthold und der Sitzungspräsident Alfons Herweg. Auf das versprochene Lösegeld von insgesamt zwei Millionen Euro durfte sich aber niemand Hoffnung machen, obwohl mindestens zehn Sheriffs im Saal ihre jeweils übernommenen Pflichten und Tätigkeitsbereiche zwecks „ordentlicher“ Stimmung wahrnahmen.

Die Deko war perfekt auf das Wild-West-Motto abgestimmt

Die Cowboys, Indianer und sonstigen bunten Gestalten mehrten sich während des Abends zusehends und belagerten die Stehtische der Halle und im Vorraum. Deko aus bunten Folien, mit einer Prärielandschaft verwandelte die Sporthalle getreu dem diesjährigen Motto in das „Wild Wild West“. Dazu beherrschten drei Meter hohe Totempfähle die Dekoration. Die fantasievoll nachempfundenen Kultfiguren bastelte der ehemalige Basketball-Manager Otto Reintjes.

Der Nebenraum der Halle war zur Cocktailbar geworden. Zu raffinierten Shakes und Mixes bei schummrigem Licht fanden sich immer mehr Gäste ein. Ein festes Programm brauchte diese seit 25 Jahren traditionelle Tanzparty nicht. Für Stimmung und Spaß sorgte der Auftritt des Männerballets „Die Pralines“, stilgerecht ausgestattet mit hölzernen Steckenpferden, die an der „Saloon-Bar“ geparkt wurden.

Das Dreigestirn wurde von den „Traumtänzern“ eskortiert. Sie heizten die Tanzlust mit ihren gekonnten Sprüngen an. Wie in jedem Jahr war für die Live-Musik die Band „Sound-Express“ zuständig, in den Pausen sorgte DJ Bernd Lütjohann dafür, dass der Geräuschpegel nicht abnahm. Wie die Organisatoren betonten, verliefen die Stunden ohne jede unangenehme Störung von innen oder außen. Mit einem Orden mehr ging in den frühen Morgenstunden Marcus Himmel heimwärts. Ihm wurde der Ehrenorden des FBJ verliehen.

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