Das Oktoberfest der Schützen mit Dirndln und Weißwurst ist längst ein Selbstläufer geworden.

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Wenn die österreichische Band Die Sumpfkröten spielt, bleibt beim Oktoberfest der Burscheider Schützen kein Besucher auf seinem Platz sitzen.

Wenn die österreichische Band Die Sumpfkröten spielt, bleibt beim Oktoberfest der Burscheider Schützen kein Besucher auf seinem Platz sitzen.

Doro Siewert

Wenn die österreichische Band Die Sumpfkröten spielt, bleibt beim Oktoberfest der Burscheider Schützen kein Besucher auf seinem Platz sitzen.

Burscheid. "O’zapft is’", hieß es am Wochenende - nicht in München, sondern in Burscheid. Bereits zum vierten Mal lud der Schützenverein zum Oktoberfest ein. Mit Lederhose, Hemd und Dirndl feierte das Publikum den bayrischen Abend im Festsaal des Vereinshauses.

Für die richtige musikalische Untermalung sorgten die Sumpfkröten, die für dieses Event extra aus dem Salzburger Land mit ihrem Tour-Bus angereist waren. "Die Sumpfkröten haben wir bereits vor fünf Jahren auf dem Oktoberfest in München kennengelernt. Dort haben sie im Weinzelt gespielt und für gute Stimmung gesorgt", sagt Klaus-Dieter Wolter, der ein langjähriges Mitglied des Schützenvereins ist. "Wir waren von Anfang an begeistert von der stimmungsvollen Truppe aus Österreich."

Wie in den Vorjahren war die Band auch in diesem Jahr wieder ein Volltreffer: Mit einem großen Repertoire aus allen Sparten der Musik war die Stimmung von der ersten Minute an ausgelassen. Nicht nur Lieder aus dem Alpenland tönten durch die Boxen, sondern auch Partymusik und Hits aus den Charts waren zu hören.

"Die Sumpfkröten gehören zu unserem Oktoberfest schon dazu. Die Gruppe besitzt schon fast Kultcharakter und gibt in jedem Jahr richtig Gas", sagt Wolter. "Nicht nur dem jüngeren Publikum hat der Abend und die Musik sehr gut gefallen. Selbst meine Schwiegermutter, die schon in einem gesetzteren Alter ist, hat kräftig mitgefeiert."

Auf den Bänken war kein leerer Platz mehr zu finden

Insgesamt waren bei dem konnte sich der Schützenverein über ein sehr gemischtes Publikum freuen: Im Alter zwischen 18 bis 80 Jahren waren fast alle Generationen vertreten. "Die Plätze an den Bierzeltgarnituren waren völlig ausgelastet", sagt Wolter. "Selbst an der Theke fand man kaum noch einen Platz, der Saal war vollständig besetzt."

Die Schützen hatten alles daran gesetzt, das Fest möglichst originalgetreu zu veranstalten. Mit Leberkäse, Weißwurst, Brezeln und Schweinshaxe wurde den Gästen traditionell bayrischen Gaumenfreuden zur Mass Bier serviert. Bereits am Freitagvormittag war mit dem Aufbau und der Dekoration begonnen worden. Blau-weiße Girlanden, große Transparente und Fahnen wurden aufgehängt.

Bis in die frühen Morgenstunden hinein feierten die Oktoberfestgäste. Um halb drei verließen die letzten Besucher dann den Saal, um die Heimreise anzutreten. "Am liebsten wären sie wohl noch sitzen geblieben", sagte Wolter über den gelungenen Abend. "Aber so wissen wir, dass wir im nächsten Jahr guten Gewissens ein weiteres Oktoberfest veranstalten können!"

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