Kommunaler Teil soll zu 75 Prozent gefördert werden.

Burscheid. Ein Radweg auf der alten Bahntrasse bleibt auch finanziell realistisch. Zwar würden, wie gestern berichtet, nur 3,2 der insgesamt 7,5 Kilometer langen Strecke zu 100 Prozent durch Burscheid über Bundesmittel finanziert. Doch bei den übrigen 4,3 Kilometern, ergänzte Bürgermeister Kahrl, könne die Stadt mit einer 75-prozentigen Förderung durch das Land NRW rechnen. Die gesamte Trasse würde damit auch komplett in städtisches Eigentum wechseln.

Die Burscheider Gesamtbaukosten sollen nach Angaben der Bahnflächen-Entwicklungsgesellschaft (BEG), einer Tochter von Bahn und Land NRW, gut 1,8 Millionen Euro betragen. Entscheidend für die Kostenübernahme durch den Bund ist, dass es nicht schon parallel einen gewidmeten Radweg entlang einer Bundesstraße gibt. Kahrl kündigte an, dass die Stadt daher noch einmal mit der BEG verhandeln werde, weil aus ihrer Sicht weitere 1,2 bis 1,5 Kilometer des geplanten Radweges in die Bundeszuständigkeit fallen.

Nähere Informationen zur Umsetzung des Alleen-Radwegeprogramms erwartet die Stadt von einem kommende Woche in Essen angesetzten Informationsgespräch.

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