Der städtische Anteil liegt bei 260 000 Euro. Für die 7,5 Kilometer sind insgesamt 1,8 Millionen Euro fällig.

Burscheid. Noch in diesem Monat will die Stadt Burscheid bei der Bezirksregierung einen Förderantrag für einen Radweg auf der ehemaligen Bahntrasse stellen.

Das kündigte Bürgermeister Hans Dieter Kahrl nach einer ganztägigen Informationsveranstaltung der Bahnflächen-Entwicklungsgesellschaft (BEG) in Essen an.

Am Dienstag waren alle betroffenen Kommunen in Essen zusammengekommen, um die Bedingungen für die Bundes- und Landesmittel zu erfahren.

Der 7,5 Kilometer lange Streckenabschnitt durch Burscheid soll nach BEG-Schätzungen 1,8 Millionen Euro kosten. Die dem Bund zugerechneten Bereiche würden zu 100 Prozent gefördert, der Rest zu 75 Prozent durch das Land NRW.

An der Stadt blieben 260 000 Euro hängen; dazu kämen noch die Folgekosten. Dafür wäre die Stadt dann aber auch im Besitz der gesamten Trasse. Dennoch bedarf die Investition noch der Abstimmung mit der Kommunalaufsicht.

Auf Wunsch der BEG soll es für den Abschnitt Burscheid, Wermelskirchen und Remscheid nur einen gemeinsamen Förderantrag geben. Kahrl hat angeboten, das für die beiden anderen Kommunen zu übernehmen.

Aus Remscheid kam schon Zustimmung; in Wermelskirchen muss noch der erkrankte Bürgermeister Eric Weik sein Okay geben.

Der Antrag wird von der BEG noch vorbereitet und dann um kommunale Angaben ergänzt. Landesweit sind die Projekte für dieses Jahr allerdings schon benannt.

Die Förderung könnte daher erst im Zeitraum 2009 bis 2011 erfolgen.

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