Bei der Mitglieder-Versammlung des Kulturvereins Burscheid wurde der komplette Vorstand bestätigt. Vorsitzende Jelle von Dryander gab eine Bilanz.

Bei der Mitglieder- Versammlung des Kulturvereins Burscheid wurde der komplette Vorstand bestätigt. Vorsitzende Jelle von Dryander gab eine Bilanz.
Nicht nur für Veranstaltung von Vereinen wie diese Kunstauktion ist das Badehaus beliebt. Archiv

Nicht nur für Veranstaltung von Vereinen wie diese Kunstauktion ist das Badehaus beliebt. Archiv

Nicole Haase

Nicht nur für Veranstaltung von Vereinen wie diese Kunstauktion ist das Badehaus beliebt. Archiv

Burscheid. Machen Buchstabenkürzel auch komplizierte Wortgebilde zu akzeptablen Arbeitskonzepten, in das sich örtliche Initiativen gerne einbinden? Über die Ziele des IEHK (Integriertes Entwicklungs- und Handlungskonzept) und dessen direkte Bedeutung auch für den Kulturverein sprach am Donnerstag die Vorsitzende des Kulturvereins, Jelle von Dryander, auf der 19. Mitgliederversammlung im Kultur-Badehaus.

In kurzer Form: „Was sich durch die Aufwertung der Stadt durch qualitativ höhere kulturelle Angebote und angedachte bauliche Veränderungen ergeben könnte, hört sich vielversprechend an. Es birgt aber für die Kapazitäten unserer ehrenamtlichen Arbeit unwägbare Schwierigkeiten personeller wie finanzieller Art.“

Was im Vereinsjahr an Einsatz jeder Art von den Mitgliedern geleistet wurde, bewies die Statistik der Veranstaltungen im Badehaus. 31 Mal wurden die Räume genutzt für kulturelle Events und durch private Anmietungen. Anfragen interessierter Mieter liegen für das laufende Jahr bereits so gehäuft vor, dass nur noch drei Wochenenden zur Verfügung stehen. Für Konzerte auswärtiger Musiker steht nun ein Art-deco-Stutzflügel bereit. Pianohaus Pyschny überließ ihn wie berichtet dem Haus als Langzeit-Leihstück. Das Instrument kommt jedoch nur dann ans Licht, wenn auftretende Künstler es zum Klingen bringen.

Ein wichtiger Punkt der Tagesordnung war die anstehende Vorstandswahl. Obwohl von den 115 eingetragenen Mitgliedern des Kulturvereins lediglich 19 an der Versammlung teilnahmen, war Beschlussfähigkeit gegeben. Da es sich prinzipiell um eine Wiederwahl handelte, erfolgte sie auf allgemeinen Wunsch in Komplettform für den gesamten Vorstand. Die Besetzung ergab sich wie folgt: 1. Vorsitzende Jelle von Dryander, 2. Vorsitzender: Heinz Peter Knoop, Geschäftsführerin: Vera Leweke, Kassenwartin: Petra Wengenroth-Büscher, Obmann: Wolfgang Schumacher. Myriam Röser als stellvertretende Kassiererin hatte ihr Amt zur Verfügung gestellt, dafür erklärte sich Beisitzer Uli Sandtner (in Abwesenheit) bereit, diese Verantwortung zu übernehmen. Das Amt der stellvertretenden Geschäftsführerin ist im Augenblick vakant. Bisher zeichnete hierfür Elke Schade. Sie wechselte ihren Wohnsitz. Hier wurde die Bitte an alle Anwesenden gerichtet, Ausschau nach einer geeigneten Nachfolgerin oder einem Nachfolger zu halten, am günstigsten sei eine Person aus der jüngeren Generation.

Im Veranstaltungsplan für das Jahr 2017 treten als Höhepunkte hervor: Pianist und Kabarettist Armin Fischer mit seinem Abend „Lust auf Meer“ am 7. Oktober, 19.30 Uhr, Pianistin Agapi Triantafyllidi im Konzert mit Kompositionen klassischer Komponisten am 14. Oktober, 19.30 Uhr, und das Damen-Quintett „Tango de Minas“ aus Köln mit internationalen Tango-Variationen am 22. Oktober, 18 Uhr.

Für musikalische Veranstaltungen wurde das Angebot des Kulturvereins um ein spezielles Musik-Abo erweitert. Fotos von einer angenehmen Nebensache erklärte Jelle von Dryander im Laufe der Power-Point-Serie: „Unsere Plakate mit Ankündigungen der Kulturverein-Programme werden jetzt an der von uns renovierten historischen Litfaßsäule zu sehen sein. Was bisher nur geduldet schien, prangt nun an der 150 Jahre alten – verjüngten – Säule als schöner Blickfang für alle.“

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