Der extreme Winter hatte keinen großen Einfluss auf die Entwicklung im Kreisgebiet.

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Der starke Wintereinbruch schon früh im Dezember hatte keinen großen Einfluss auf die Arbeitsmarktentwicklung.

Der starke Wintereinbruch schon früh im Dezember hatte keinen großen Einfluss auf die Arbeitsmarktentwicklung.

dpa

Der starke Wintereinbruch schon früh im Dezember hatte keinen großen Einfluss auf die Arbeitsmarktentwicklung.

Rhein.-Berg. Kreis. Der jüngste und, im Vergleich zu den letzten Jahren, starke Wintereinbruch hatte keinen allzu großen Einfluss auf die Arbeitsmarktentwicklung im Kreisgebiet. Laut Informationen der Agentur für Arbeit in Bergisch Gladbach sei auch im Dezember ein weiterer Rückgang der Arbeitslosigkeit zu verzeichnen gewesen. Insgesamt gebe es aktuell zehn Prozent weniger Arbeitslose als noch im Vorjahr.

„Vor einem Jahr deuteten regionalisierte Arbeitsmarktprognosen auf einen weiteren Anstieg der Arbeitslosigkeit hin. Nach dem jahreszeitüblichen Anstieg bis Februar ging die Arbeitslosenzahl jedoch ständig zurück“, kommentiert Stefan Krause, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Bergisch Gladbach, die Entwicklung des Jahres 2010.

Niedrigere Arbeitslosenzahlen als derzeit habe es zuletzt 1991 gegeben. „Mit der stärkeren konjunkturellen Entwicklung konnte ein Großteil der Betriebe wieder eine Vollauslastung erreichen, da sie während der Krise ihre Fachkräfte durch Kurzarbeit halten konnten.“

Angebot an Arbeitsstellen war im Dezember leicht rückläufig

In der Vergangenheit seien die Arbeitslosenzahlen im Dezember meist gestiegen, in diesem Jahr konnte dagegen ein leichter Rückgang registriert werden. Diese Entwicklung lag neben arbeitsmarktpolitischen Gründen unter anderem auch an vermehrten Abgängen in Nichterwerbstätigkeit.

Zum Jahresabschluss gab es im Agenturbezirk Bergisch Gladbach insgesamt 23.933 Arbeitslose, 126 (0,5 Prozent) weniger als im November und 2.508 (9,5 Prozent) weniger als im Dezember 2009. Die Arbeitslosenquote blieb mit 6,6 Prozent auf dem Vormonatsstand; vor einem Jahr betrug sie noch 7,2 Prozent.

Das Angebot an Arbeitsstellen war im Dezember leicht rückläufig: Mit 2070 offenen Arbeitsstellen wurde der Stand vom November um 70 (3,3 Prozent) unterschritten. Rückgänge gab es insbesondere im Handel, im Gastgewerbe, im Sozialwesen und in sonstigen Dienstleistungsbetrieben.

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