Der Abriss ist zwangsläufig, wenn der Förderantrag Erfolg hat. Dann wäre der Weg frei für den Umzug des Jugendzentrums.

Burscheid. Am Ende der Sitzung sah man am Donnerstagabend im Haus der Kunst allenthalben ratlose Gesichter: nicht etwa, weil Stadtentwicklungs- sowie Sozial- und Schulausschuss in gemeinsamer Sitzung zu keiner Entscheidung in Sachen alter Bahnhof gekommen wären. Sondern weil über nichtigere Fragen schon deutlich länger diskutiert wurde. Am Ende war man sich bei Enthaltung der Grünen einstimmig einig: Die Verwaltung soll die Neubauvariante zur Verlagerung des Jugendzentrums in die Innenstadt weiterverfolgen.

Der alte Bahnhof wartet damit auf seinen Abriss. Der ist unausweichlich, wenn der Förderantrag der Stadt, der bis Ende Juni 2008 gestellt sein soll, Erfolg hat. In der kurzen Diskussion der beiden Ausschüsse hatte nur noch Harald Wolfert (Grüne) versucht, das Gebäude zu retten. Dem wollten die übrigen Fraktionen angesichts des Gutachtens über den Gebäudezustand nicht folgen. Das weitere Vorgehen wird jetzt eingebettet in ein städtebauliches Entwicklungskonzept für das gesamte Bahnareal.

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