Viele Infos für Hochzeitswillige gab’s den ganzen Sonntag in der Lambertsmühle.

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Während Modell Julia Engelhardt (l.) ein Braut-Outift präsentierte, informierten sich Katharina Göppel und Freundin Kerstin Krämer bei Elke Banowski und Angelika Dermund (r.) vom Geschäft „Glücksbraut“ über das passende Brautkleid.

Während Modell Julia Engelhardt (l.) ein Braut-Outift präsentierte, informierten sich Katharina Göppel und Freundin Kerstin Krämer bei Elke Banowski und Angelika Dermund (r.) vom Geschäft „Glücksbraut“ über das passende Brautkleid.

Doro Siewert

Während Modell Julia Engelhardt (l.) ein Braut-Outift präsentierte, informierten sich Katharina Göppel und Freundin Kerstin Krämer bei Elke Banowski und Angelika Dermund (r.) vom Geschäft „Glücksbraut“ über das passende Brautkleid.

Burscheid. Ganz in weiß - für die perfekte Traumhochzeit reicht das schon lange nicht mehr aus. Neben der Dekoration und der passenden Torte bis hin zum Hochzeitsfotografen soll alles stimmen. Am Sonntagnachmittag konnten sich Heiratswillige in der Lambertsmühle rund ums Thema Hochzeit informieren. Zum zweiten Mal fand dort die Hochzeitsmesse statt. "Etwa 350 Besucher konnten wir am heutigen Nachmittag hier begrüßen”, erklärte Klaus Kotthaus vom Förderverein der Lambertsmühle.

Immer mehr Trauungen in der Lambertsmühle

Dass viele Brautpaare längst auf die traditionelle Trauung im Rathaus verzichten und auf außergewöhnliche Ideen zurückgreifen, ist hinreichend bekannt. "In Burscheid haben wir mittlerweile drei Möglichkeiten eine Trauung durchzuführen: im Rathaus, in der Lambertsmühle und auf Gut Landscheid”, berichtete die Standesbeamtin Carola Preuß.

Insgesamt erfreuen sich vor allem die beiden Außenposten immer größerer Beliebtheit: "105 Hochzeiten haben wir in diesem Jahr gehabt. Davon wurden 65 Paare im Trauzimmer der Lambertsmühle verheiratet”, sagte die Standesbeamtin. Fünf weitere Paare wurden bisher auf Gut Landscheid vermählt. "Allerdings gibt es diese Möglichkeit noch nicht so lange, aber wir rechnen damit, dass im nächsten Jahr mehr Paare diese Alternative wahrnehmen.”

Den Veranstaltungszeitpunkt der Messe in den Herbst zu verlegen hat einen besonderen Grund: "Das erste Mal fand die Hochzeitsmesse im Februar statt. Allerdings ist der November ein besserer Zeitpunkt”, erklärte Carola Preuß und fügte an: "Im Herbst erscheinen die neuen Brautmoden-Kollektionen, die hier auf der Messe gezeigt und vorgestellt werden können.”

Außerdem gebe es viele Paare, die auch noch den letzten Monat des Jahres zum Heiraten nutzen. "Es gibt durchaus Paare, die sich immer wieder vornehmen: In diesem Jahr trauen wir uns. Meist vergeht das Jahr aber schneller als gedacht und bevor man es verstreichen lässt ohne geheiratet zu haben, nutzt man schnell noch den Dezember.”

Messe lohnt sich gerade für spätentschlossene Heiratswillige

Gerade für diese Spätzünder lohne sich ein Besuch der Messe. In der familiären Atmosphäre in der Mühle standen die Burscheider Einzelhändler gern mit Rat und Tat zur Seite. Ob zum Thema Ringe, Flitterwochen, Brautkleid oder Anzug: Beratung war am Sonntag Ehrensache.

"Wir wollen vor allem den Ortsansässigen die Möglichkeit bieten, sich zu informieren”, sagt Carola Preuß. "Eine Art Konkurrenz zu großen Messen ist utopisch.” Allein die Tatsache, dass es eine solche Veranstaltung in kleinem Rahmen in Burscheid gebe, sei aller Ehren wert, betonte die Standesbeamtin.

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