Die neue Trasse soll am 22. April eröffnet werden. Nur ein Problem gibt es: Unbekannte stehlen Mauersteine.

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Das gute Novemberwetter ist gut für die Bauarbeiten: Auf der alten Bahntrasse wird fleißig geabeitet.

Das gute Novemberwetter ist gut für die Bauarbeiten: Auf der alten Bahntrasse wird fleißig geabeitet.

Doro Siewert

Das gute Novemberwetter ist gut für die Bauarbeiten: Auf der alten Bahntrasse wird fleißig geabeitet.

Burscheid. An der alten Bantrasse wird eifrig gearbeitet: der Parkplatz im Bereich Innenstadt wird in den nächsten Wochen fertig, Anknüpfungen im Bereich der Schulen wurden in den Herbstferien gebaut und ein riesiger Brecher bearbeitet derzeit den alten Schotter auf bereitet den Trassenboden so für die anstehende Asphaltierung des Alleenradwegs vor.

Der Hang wird durch die Bruchsteinmauern gesichert

„Wir sind voll im Zeitplan“, sagte Björn Remer gestern im Gespräch mit unserer Zeitung zufrieden. Nur eins macht dem Stadtentwickler, der mitunter als „Mr. Radwegtrasse“ bezeichnet wird, Sorgen: „Seit kurzem werden entlang des Radwegs Steine aus den Bruchsteinmauern geklaut“, sagte Remer. Die Mauern gab es schon, als noch Züge dort entlang fuhren und sie haben auch jetzt noch ihre Daseinsberechtigung: An den steilen Hängen sollen die Mauern absichern. Wenn Steine geklaut werden, könne die Standsicherheit gefährdet werden, so Remer. Die Stadt appelliert deshalb an die Bürger, die Bruchsteinmauern nicht zu zerstören, andernfalls könnten gegebenenfalls Kosten für die Erneuerung auf die Stadt zukommen.

Und das, wo man so gut im Budget liegt. Die kalkulierten Kosten für den Alleenradweg von insgesamt 3,4 Millionen Euro müßten laut Remer eingehalten werden können.

Bis jetzt hat es nur minimale Verzögerungen gegeben

„Wenn es mit dem Wetter so weitergeht, kann man super bauen und vielleicht noch vor Wintereinbruch anfangen, zu asphaltieren“, sagte Björn Remer und verrät, dass der Alleenradweg voraussichtlich im Rahmen der Umweltwoche im kommenden Jahr, am 22. April, eröffnet werden soll. „Die zuständige Baufirma Frauenrath hat zwar bis Mai Zeit, den Radweg fertigzustellen, aber er müßte im April schon befahrbar sein.“ Bis jetzt hat es nämlich nur minimale Verzögerungen beim Bau gegeben.

Was steht als nächstes an Bauarbeiten an? Wenn der Brecher den Boden aufbereitet hat, entsteht eine 30 Zentimeter dicke Schotterschicht, darauf werden zwei Asphaltschichten aufgetragen, der barrierefreie Anschluss an das Altenheim in der Innenstadt wird gebaut, die Brücke Ösinghauser Straße ist quasi fertig und es werden die Rohre für die Leitungen für das Breitband-Internet verlegt.

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