Radler dürfen auf Straßen nur mit einem Abstand von anderthalb Metern überholt werden. Doch das ist nur Theorie.

Radler dürfen auf Straßen nur mit einem Abstand von anderthalb Metern überholt werden. Doch das ist nur Theorie.
Mit diesem Plakat, dass es auch als Aufkleber gibt, werben die Verantwortlichen für die Einhaltung der Abstandsregelung.

Mit diesem Plakat, dass es auch als Aufkleber gibt, werben die Verantwortlichen für die Einhaltung der Abstandsregelung.

ADFC RheinBerg-Oberberg

Mit diesem Plakat, dass es auch als Aufkleber gibt, werben die Verantwortlichen für die Einhaltung der Abstandsregelung.

Rhein.-Berg. Kreis.Landrat Stephan Santelmann, Kreisumweltdezernent Gerd Wölwer, die Bürgermeister Jörg Weigt (Overath), Rainer Bleek (Wermelskirchen) und Stefan Caplan (Burscheid) sowie die stellvertretende Bürgermeisterin Anna Maria Scheerer (Bergisch Gladbach) werben mit dem ADFC RheinBerg-Oberberg für mehr Rücksicht im Straßenverkehr.

Zum Auftakt des Stadtradelsn während des Trassenfestes am Sonntag konnten zudem weitere Unterstützer aus Politik und Verwaltung für die Aktion gewonnen werden. Wie schon in Köln, Aachen und Bonn wirbt der ADFC nun auch im Rheinisch-Bergischen Kreis für mehr Rücksicht beim Überholen von Radfahrern.

Bei Kindern müssen sogar zwei Meter Abstand gehalten werden

Mit der Aktion wird auf die geltende Abstandsregelung aufmerksam gemacht. Fußgänger und Radfahrer dürfen nur mit einem Abstand von mindestens 1,5 Meter (bei Kindern sogar zwei Meter) überholt werden – dies gilt auch, wenn Radfahrer auf Radfahr- oder Schutzstreifen unterwegs sind. Viele Autofahrer halten sich an die Regelung. Noch immer aber fahren zahlreiche andere Kraftfahrzeugführer und vor allem Lastwagen mit zu geringem seitlichen Sicherheitsabstand an den Radfahrern vorbei, heißt es.

Fahrradfahrer sind zunehmend im Straßenraum anzutreffen

Die benutzungspflichtigen Radwege sind laut ADFC zum großen Teil aufgehoben. Daher würden die Radfahrer zunehmend im Straßenraum fahren. Von einem schnell fahrenden Fahrzeug oder einem LKW mit nur geringem Seitenabstand überholt zu werden, verursache bei dem Radfahrer eine erhebliche Verunsicherung. Landrat Stephan Santelmann zu dieser Aktion des ADFC: „Ich unterstütze die Aktion gerne. Dem Fahrrad kommt in unserer Mobilität eine immer größere Bedeutung zu. Um die Akzeptanz noch weiter zu steigern, ist es wichtig, dass sich die Radler im Straßenverkehr sicher fühlen. Die Aktion trägt einen wichtigen Teil dazu bei.“

Um auch weiterhin auf die Aktion aufmerksam zu machen, hat der ADFC einen Aufkleber für Fahrzeuge entwickelt und produziert. Diese können nun auch beim ADFC RheinBerg-Oberberg bezogen werden. Das Format ist DIN Lang und als Farben stehen schwarz, weiß, gelb, rot und blau (teilweise auf Bestellung) zur Verfügung. Auch Privatpersonen können diese Aktion unterstützen, indem sie einen Aufkleber für ihr Auto beschaffen.

Weitere Informationen dazu gibt es beim ADFC RheinBerg-Oberberg unter der Telefonnummer 0 22 02/70 96 73, Fax 0 22 02/70 96 88, Mail: bernhard.werheid@adfc-berg.de und im Netz auf der Homepage des Vereins. Red

www.adfc-berg.de

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