Die Neugestaltung der beiden Sportplätze hat begonnen. Bis Ende Oktober soll alles fertig sein.

Gestellte Spatenarbeit: (v. l.) Artur Pach, D-Jugend-Spieler Max Kittelmann, Bürgermeister Stefan Caplan, TGH-Vorsitzender Horst Buttkus, Sebastian Hindrichs, BVB-Vorsitzender Bernd Hammans und Bauleiter Moritz Vesper freuen sich über den Baustart in Hilgen und Burscheid.
Gestellte Spatenarbeit: (v. l.) Artur Pach, D-Jugend-Spieler Max Kittelmann, Bürgermeister Stefan Caplan, TGH-Vorsitzender Horst Buttkus, Sebastian Hindrichs, BVB-Vorsitzender Bernd Hammans und Bauleiter Moritz Vesper freuen sich über den Baustart in Hilgen und Burscheid.

Gestellte Spatenarbeit: (v. l.) Artur Pach, D-Jugend-Spieler Max Kittelmann, Bürgermeister Stefan Caplan, TGH-Vorsitzender Horst Buttkus, Sebastian Hindrichs, BVB-Vorsitzender Bernd Hammans und Bauleiter Moritz Vesper freuen sich über den Baustart in Hilgen und Burscheid.

Gestellte Spatenarbeit: (v. l.) Artur Pach, D-Jugend-Spieler Max Kittelmann, Bürgermeister Stefan Caplan, TGH-Vorsitzender Horst Buttkus, Sebastian Hindrichs, BVB-Vorsitzender Bernd Hammans und Bauleiter Moritz Vesper freuen sich über den Baustart in Hilgen und Burscheid.

Burscheid. Staubwolken bei Hitze, Schlammschlachten bei Regen und fiese Schürfwunden bei jedem Sturz - diese eindrücklichen Erfahrungen des Sporttreibens auf Aschenplätzen verabschieden sich jetzt auch in Burscheid aus der Wirklichkeit und halten Einzug in die blumigen Erinnerungen der Älteren bei geselligen Vereinsabenden. In Hilgen und in Burscheid haben die Arbeiten an den Kunstrasenplätzen begonnen.

Bereits heute rückt in Hilgen die Fräse an, um das alte Tennenmaterial abzutragen. Morgen soll sie dann schon auf dem Griesberg zum Einsatz kommen. Rund 1900 Tonnen müssen insgesamt entsorgt werden. Asche bleibt dann nur noch für die Burscheider Rund- und die Hilgener 100-Meter-Bahn.

Die Arbeiter der Dortmunder Strabag Sportstättenbau GmbH werden in den kommenden Wochen zwischen den beiden Sportplätzen hin und her pendeln. Ende Oktober soll alles fertig sein.

Als "Meilenstein für das fußballerische Vereinsleben in der Stadt" lobte Bürgermeister Stefan Caplan gestern das Projekt. Vergessen die Phase der Verunsicherung, als die Sportvereine zunächst vor der finanziellen Belastung durch den geforderten Eigenanteil zurückschreckten und dann doch einwilligten.

800000 Euro kosten die beiden Plätze zusammen, 500000 Euro davon kommen aus dem Konjunkturpaket II. Den restlichen Betrag teilen sich die Vereine TG Hilgen und BV Burscheid sowie die Stadt zu je einem Drittel.

Der Griesberger Fußballverein hat bis zum Ende der Bauarbeiten seine Heimrechte getauscht und tritt vorerst nur auswärts an. Zum Training können in Abstimmung mit dem SV 09 Wermelskirchen Plätze am Eifgenstadion und in Tente genutzt werden.

Die Hilgener haben bisher darauf verzichtet, Heimspiele abzugeben. Derzeit nutzen sie für Training und Meisterschaft das Gastangebot des VfL Witzhelden - in der Hoffnung, dass dort die Arbeiten am Kunstrasenplatz erst beginnen, wenn sie in Hilgen beendet sind.

Improvisation auch für die Strabag-Arbeiter: Sie haben für die Bauphase ihr Lager auf dem Griesberg aufgeschlagen - in Wohncontainern.

Die beiden Vereine haben zur Deckung je eine eigene Förderaktion gestartet und zogen gestern eine zurückhaltend positive Zwischenbilanz. "Ein fünfstelliger Betrag ist beisammen, aber überwiegend finanzieren wir unseren Eigenanteil über Darlehen", sagte TGH-Vorsitzender Horst Buttkus. Und Amtskollege Bernd Hammans ergänzte: "Wir sind noch nicht da, wo wir hinwollen, aber das ist ja ein lebendiges Geschäft."

Kooperationsvertrag mit Technischem Betrieb Solingen

Unterstützung erhält die Stadt vom Technischen Betrieb Straßen und Grün in Solingen, der in der Klingenstadt schon umfangreiche Erfahrungen mit Kunstrasenplätze gesammelt hat und auf der Basis eines Kooperationsvertrags jetzt auch die Arbeiten in Burscheid und Hilgen koordiniert.

Am Hilgener Sportplatz ändert sich während der Bauarbeiten auch die Verkehrsführung. Um den Baufahrzeugen den direkten Weg zum Platz zu ermöglichen und das angrenzende Wohngebiet nicht zu belasten, ist die Einbahnstraßenregelung am Sportplatzweg aufgehoben. Die Anlage kann also direkt vom Raiffeisenplatz angefahren werden. Zwei Ausweichbuchten sollen den Begegnungsverkehr ermöglichen.

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