Regionalzüge, die nicht fahren, verspätete Fernverbindungen und noch verstopftere Straßen als sonst: Millionen leiden heute, weil die Tarifpartner den Warnstreik nicht verhindern konnten.

Zum jetzigen Zeitpunkt geht es vor allem um die Einführung eines Branchentarifvertrags. Und den befürworten im Prinzip auch die Arbeitgeber. Denn Deutsche Bahn und ihre privaten Konkurrenten sind es leid, Bieterwettbewerbe nur mit Lohndumping gewinnen zu können. Zwei Fragen: Ist der Streik zum jetzigen Zeitpunkt nicht überflüssig? Und welche Waffen sollen eigentlich eingesetzt werden, wenn es wirklich um Lohnprozente geht?

martin.vogler@wz-plus.de

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