Beim Sportgeländewagen Cayenne konnte Porsche im ersten Halbjahr 2011 ein Verkaufsplus von 69 Prozent gegenüber Jahresfrist verzeichnen.
Beim Sportgeländewagen Cayenne konnte Porsche im ersten Halbjahr 2011 ein Verkaufsplus von 69 Prozent gegenüber Jahresfrist verzeichnen.

Beim Sportgeländewagen Cayenne konnte Porsche im ersten Halbjahr 2011 ein Verkaufsplus von 69 Prozent gegenüber Jahresfrist verzeichnen.

dpa

Beim Sportgeländewagen Cayenne konnte Porsche im ersten Halbjahr 2011 ein Verkaufsplus von 69 Prozent gegenüber Jahresfrist verzeichnen.

Stuttgart (dpa) - Porsche steuert von einem Rekord zum nächsten. Mit 60 659 Autos lieferte der Sportwagenbauer im ersten Halbjahr 2011 weltweit so viele Fahrzeuge aus wie nie zuvor in den ersten sechs Monaten eines Jahres.

Das Plus zum Vorjahreszeitraum beträgt 37 Prozent, wie die Porsche AG am Dienstag in Stuttgart berichtete. Am Wochenende hatte Porsche-Vertriebsvorstand Bernhard Maier in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa bereits angekündigt, dass die Schwaben 2011 erstmals die 100 000-Einheiten-Marke knacken werden. «Die deutlich gestiegenen Fahrzeugbestellungen, vor allem bei unseren Frontmotorsportwagen Cayenne und Panamera, lassen auch in den kommenden Monaten gute Verkaufszahlen erwarten», sagte der Manager laut Mitteilung zum Ausblick für den Start der zweiten Jahreshälfte.

Wie das Unternehmen weiter mitteilte, war auch der Juni mit einem Auslieferungszuwachs von 30 Prozent erneut ein starker Monat. Zu Umsatz und operativem Gewinn machte Porsche noch keine Angaben.

Bestes Zugpferd sei erneut der Sportgeländewagen Cayenne gewesen: Im Juni lag das Verkaufsplus bei 69 Prozent gegenüber Jahresfrist. Im ersten Halbjahr hätten sich die Cayenne-Auslieferungen nahezu verdoppelt auf insgesamt 30 055 Wagen. Damit ist mittlerweile rund jeder zweite weltweit ausgelieferte Porsche ein Geländewagen.

Auf dem Wachstumsmarkt China lief es für die Zuffenhausener aufs Neue bestens: 2423 Auslieferungen im Juni entsprechen locker einer Vervierfachung des Wertes aus Juni 2010. Für die USA meldete Porsche für Juni 2011 mit 2546 Fahrzeugen ein Plus von 19 Prozent.

Auf dem Heimatmarkt Deutschland setzte Porsche im Juni 1344 Autos ab - etwa gleich viel wie vor einem Jahr. Rückläufige Verkäufe etwa in Großbritannien, den Niederlanden oder Österreich sorgten auf dem europäischen Markt für ein Auslieferungs-Minus von 6,5 Prozent. Ein Porsche-Sprecher erklärte, dieser Rückgang habe im wesentlichen drei Gründe: Beim klassischen Sportwagen 911 lasse die Nachfrage nach, da ein neues Modell in den Startlöchern steht. Zudem drückten längere Wartezeiten beim Cayenne auf die Zahlen. Und schließlich sei der Juni des vergangenen Jahres sehr erfolgreich gewesen, als damals im Sommer die zweite Generation des Geländewagens Cayenne auf den Markt kam.

Vertriebs-Chef Maier hatte der dpa am Wochenende gesagt, dass Porsche beim Thema Wartezeit nachjustieren wolle. In Deutschland müssten Kunden aktuell etwa beim Cayenne - je nach Spezifikation - zwischen sechs und zwölf Monaten warten, was ohne Frage zu lang sei.

Porsche steht mit den guten Zahlen nicht alleine da: Im Rückenwind des Aufschwungs freuen sich derzeit auch die übrigen deutschen Autobauer über glänzende Zahlen oder sogar neue Absatzrekorde.

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