Das ausgefallene Wohnmobil "Wacken Vantana" des Herstellers "Hobby", auf der Urlaubsmesse "Caravan Motor Touristik" (CMT) in Stuttgart. Foto: Christoph Schmidt
Das ausgefallene Wohnmobil "Wacken Vantana" des Herstellers "Hobby", auf der Urlaubsmesse "Caravan Motor Touristik" (CMT) in Stuttgart. Foto: Christoph Schmidt

Das ausgefallene Wohnmobil "Wacken Vantana" des Herstellers "Hobby", auf der Urlaubsmesse "Caravan Motor Touristik" (CMT) in Stuttgart. Foto: Christoph Schmidt

dpa

Das ausgefallene Wohnmobil "Wacken Vantana" des Herstellers "Hobby", auf der Urlaubsmesse "Caravan Motor Touristik" (CMT) in Stuttgart. Foto: Christoph Schmidt

Stuttgart (dpa) - Auf ihrem Wachstumskurs stößt Deutschlands Wohnmobil-Branche an ihre Grenzen. «Wir haben ein positives Problem: Die Produktionskapazitäten sind bei den Herstellern bis zum Anschlag gefüllt», sagte Holger Siebert, Vorstand beim Caravaning Industrie Verband (CIVD), auf der Messe «Caravan Motor Touristik» (CMT) in Stuttgart.

Die hohe Nachfrage habe man zuletzt noch durch Leiharbeiter und Zwei-Schicht-Betrieb decken können, das werde aber schwieriger. «Wenn wir zu schnell wachsen, kann das Qualitätsprobleme mit sich führen, was wir alle nicht wollen.»

Die Caravaning-Branche wächst mit Herstellern wie Hymer, Knaus Tabbert und Hobby nach schwierigen Jahren in der Finanzkrise wieder kräftig. Die Exporte deutscher Hersteller legten zuletzt stark zu, Wachstumsmotor blieb aber der Heimatmarkt. 2016 wurden in Deutschland gut 35 000 Reisemobile neu zugelassen - so viele wie noch nie zuvor. Das war ein Plus von 23,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Für 2017 rechnet der CIVD mit einem Plus von 10 Prozent. Grund seien Kapazitätsengpässe. Auch 2018 erwartet der Verband Zuwächse.

Insgesamt kam die deutsche Caravaning-Branche laut CIVD 2016 auf einen Umsatz von 8,74 Milliarden Euro, 15,4 Prozent mehr als im Vorjahr.

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