Von den Stellenkürzungen ist vor allem die Unternehmenszentrale im dänischen Aarhus betroffen. Dort werden 1300 Jobs gestrichen. Foto: Patrick Pleul
Von den Stellenkürzungen ist vor allem die Unternehmenszentrale im dänischen Aarhus betroffen. Dort werden 1300 Jobs gestrichen. Foto: Patrick Pleul

Von den Stellenkürzungen ist vor allem die Unternehmenszentrale im dänischen Aarhus betroffen. Dort werden 1300 Jobs gestrichen. Foto: Patrick Pleul

dpa

Von den Stellenkürzungen ist vor allem die Unternehmenszentrale im dänischen Aarhus betroffen. Dort werden 1300 Jobs gestrichen. Foto: Patrick Pleul

Aarhus (dpa) - Der weltgrößte Windkraftanlagenbauer Vestas hat seine Prognosen für 2011 zum zweiten Mal seit Oktober gesenkt. Das dänische Unternehmen machte dafür Verzögerungen bei Projektabschlüssen vor allem in Europa verantwortlich.

Die Probleme beim Aufbau einer Fabrik in Lübeck-Travemünde, die für die vorhergehende Prognosesenkung verantwortlich gemacht worden waren, seien aber inzwischen gelöst. Vestas erwartet nun 6 statt bisher 6,4 Milliarden Euro Umsatz. Mit einem Gewinn rechnet das Unternehmen nicht mehr. Bisher hatte die Prognose für den Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) bei 255 Millionen Euro gelegen.

Der Auftragseingang liege trotz verzögerter Vertragsabschlüsse durch einige Kunden mit 7,4 Gigawatt (GW) im Rahmen der angepeilten Spanne von 7 bis 8 GW. Einzelheiten zum bereits zuvor angekündigten Umstrukturierungsprogramm will das Unternehmen am 12. Januar vorstellen. Die endgültigen Geschäftszahlen sollen am 8. Februar veröffentlicht werden.

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