Bochum. Westfalens Sparkassenpräsident Rolf Gerlach (Foto) ist sich in einem Punkt mit der EU-Kommission einig: "Die WestLB-Saga muss beendet werden", forderte er.

Als Mitglied des Aufsichtsrats wolle er jedoch darauf achten, dass rund um Risikoschirme und Aufspaltungen nicht der nächste Beihilfefall produziert werde.

Die NRW-Sparkassenverbände, die bei der WestLB die Mehrheit halten, planten derzeit nicht, die Bank abzuwickeln oder zu schließen. Bis Ende März werde die WestLB der EU einen Zwischenbericht mit "brauchbarer Lösung" vorlegen.

Eine erneute Auslagerung von Aktiva bei der WestLB hält Gerlach nur im Falle einer Fusion mit anderen Landesbanken wie der Helaba für sinnvoll.

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