Nach dem Abbruch der Fusionsgespräche mit Hamburg Süd hat sich Hapag-Lloyd nach Alternativen umgesehen. Foto: Ingo Wagner
Nach dem Abbruch der Fusionsgespräche mit Hamburg Süd hat sich Hapag-Lloyd nach Alternativen umgesehen. Foto: Ingo Wagner

Nach dem Abbruch der Fusionsgespräche mit Hamburg Süd hat sich Hapag-Lloyd nach Alternativen umgesehen. Foto: Ingo Wagner

dpa

Nach dem Abbruch der Fusionsgespräche mit Hamburg Süd hat sich Hapag-Lloyd nach Alternativen umgesehen. Foto: Ingo Wagner

Hamburg (dpa) - In der internationalen Schifffahrt bahnt sich die größte Fusion seit Jahren an: Nach Informationen der «Welt» steht die Hamburger Containerreederei Hapag-Lloyd kurz davor, den Konkurrenten CSAV aus Chile zu übernehmen.

«Wir wollen bis Ende Januar einen Abschluss schaffen», zitierte «Die Welt» einen Manager des Konzerns. Hapag-Lloyd würde zusammen mit CSAV von Platz sechs auf Rang vier der weltgrößten Reedereien vorrücken. Nach den Informationen soll die Compañía Sud Americana de Vapores (CSAV) gut 30 Prozent der Anteile an der zukünftigen Hapag-Lloyd erhalten.

Offen ist nach den Angaben vom Sonntag noch, ob CSAV seine Schiffsflotte von 54 Frachtern einbringen oder ob sie lediglich an Hapag-Lloyd vermietet wird. Die Hamburger verfügen über 152 Schiffe. Hapag-Lloyd gehört der Stadt Hamburg, dem Logistikunternehmer Klaus-Michael Kühne, dem Reisekonzern TUI sowie mehreren Banken und Versicherungen. «Ich sehe gute Chancen für eine Einigung», wird Kühne zitiert.

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