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Logos der Gewerkschaft der Lokführer (GDL), der Deutschen Bahn sowie der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG). Foto: Soeren Stache

Logos der Gewerkschaft der Lokführer (GDL), der Deutschen Bahn sowie der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG). Foto: Soeren Stache

dpa

Logos der Gewerkschaft der Lokführer (GDL), der Deutschen Bahn sowie der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG). Foto: Soeren Stache

Düsseldorf (dpa). Der bundesweite Warnstreik der Lokführer am Montagabend könnte auch den Personenverkehr in NRW beeinträchtigen. Der für 18 bis 21 Uhr angekündigte Ausstand betreffe bundesweit alle Verkehrsgesellschaften, auch den Fern-, Regional- und S-Bahn-Verkehr, sagte der Bezirksvorsitzende der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL), Sven Schmitte, in Düsseldorf. «Wir rechnen mit erheblichen Ausfällen». Regionale Schwerpunkte gebe es nicht. Die Hauptstoßrichtung des Warnstreiks sei der Güterverkehr.

Die Deutsche Bahn in NRW kündigte an, alles zu tun, um die Auswirkungen möglichst gering zu halten. Die GDL habe jedoch nicht gesagt, wo sie streiken wolle, so dass es schwer sei, die Folgen konkret vorherzusehen.

Die Gewerkschaft riet allen Pendlern, schon früh mit der Bahnfahrt zu starten, so dass das Ziel vor 18 Uhr erreicht ist, oder eine alternative Reisemöglichkeit zu suchen. Privatbahnen werden nicht bestreikt. Dennoch könnten auch diese Fahrgäste betroffen sein: Lokführer der Deutschen Bahn könnten Züge nach GDL-Angaben am Bahnsteig stehen lassen und damit Strecken blockieren.

Anlass des Warnstreik sind die laufenden Tarifverhandlungen. Die Gewerkschaft GDL fordert fünf Prozent mehr Lohn, die Senkung der Wochenarbeitszeit von 39 auf 37 Stunden und eine Begrenzung der Zahl der Überstunden auf maximal 50.

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