Traditionsfirma Schiesser
Der 1875 gegründete Wäschehersteller Schiesser hatte im Februar 2009 Insolvenz angemeldet, schreibt inzwischen aber wieder schwarze Zahlen.

Der 1875 gegründete Wäschehersteller Schiesser hatte im Februar 2009 Insolvenz angemeldet, schreibt inzwischen aber wieder schwarze Zahlen.

dpa

Der 1875 gegründete Wäschehersteller Schiesser hatte im Februar 2009 Insolvenz angemeldet, schreibt inzwischen aber wieder schwarze Zahlen.

Radolfzell (dpa) - Der Wäschehersteller Schiesser («Feinripp») hat die Insolvenz zum Jahreswechsel offiziell beendet. Seit der Aufhebung des Verfahrens durch das Konstanzer Amtsgericht am 28. Dezember handele das Traditionsunternehmen wieder vollkommen eigenständig.

Dies teilte der frühere Insolvenzverwalter Volker Grub am Dienstag in Radolfzell am Bodensee mit. Die Leitung der Schiesser AG liegt nun in den Händen von Rudolf Bündgen, Karl-Achim Klein und Johannes Molzberger. Grub wechselt in den Aufsichtsrat. Die 1875 gegründete Firma hatte im Februar 2009 Insolvenz angemeldet, schreibt inzwischen aber wieder schwarze Zahlen.

Die Belegschaft wurde um rund 400 Stellen auf 2300 reduziert. Das Unternehmen will im zweiten Quartal 2011 an die Börse gehen. Der Potsdamer Modemacher Wolfgang Joop soll den Spezialisten für hochwertige Unterwäsche sowie Bademoden und Sportwäsche beraten.

Bündgen ist bereits seit 1991 mit einer kurzen Unterbrechung in verschiedenen leitenden Positionen bei Schiesser und seit 2008 Vorstandssprecher. Klein arbeitet seit 2003 für das Unternehmen und ist seit 2005 im Vorstand für die Finanzen verantwortlich. Molzberger wurde 2009 neu in den Vorstand berufen, nachdem er zuvor verschiedene führende Positionen in der Textilindustrie innehatte.

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