Ein Kommentar von Martin Vogler.
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Ein Kommentar von Martin Vogler.

Teure Reisen scheinen bei Thyssen-Krupp einen besonderen Stellenwert zu genießen. Nicht nur Vorstand Jürgen Claassen verließ wegen umstrittener Luxusreisen seinen Sessel. Jetzt ist auch Aufsichtsrat Bertin Eichler unter Beschuss. Über die Frage, welche Luxuskategorie bei welchem Anlass für wen angemessen ist, lässt sich trefflich streiten – besonders bei einem Konzern mit so großen Problemen.

Wenn, wie angeblich Eichler, sich Gewerkschafter erster Klasse zum Autorennen fliegen lassen, dann keimt ein übler Verdacht: Das Unternehmen scheint Arbeitnehmervertreter kaufen zu wollen. Diese scheinen mitzumachen und verspielen das Vertrauen derer, die sie vertreten.

Bei Thyssen-Krupp ist offenbar viel schief gelaufen. Trotzdem darf jetzt keine neidgetriebene, pauschale Verteufelung aller teureren Geschäftsreisen folgen: Falls sie wirklich dienstlichen Zwecken dienen, ist es sinnvoll, wenn Mitarbeiter bequem reisen, gut nächtigen und folglich fit für die Arbeit sind.

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