USA - Außenhandel
Containerschiff im Hafen von Los Angeles. Eine stärkere Exportleistung und mehr Investitionen führten zu der Korrektur nach oben. Foto: Sean Masterson

Containerschiff im Hafen von Los Angeles. Eine stärkere Exportleistung und mehr Investitionen führten zu der Korrektur nach oben. Foto: Sean Masterson

dpa

Containerschiff im Hafen von Los Angeles. Eine stärkere Exportleistung und mehr Investitionen führten zu der Korrektur nach oben. Foto: Sean Masterson

Washington (dpa) - Nach einer aktualisierten Schätzung ist die US-Wirtschaft im vierten Quartal 2012 doch nicht geschrumpft. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) sei zwischen Oktober und Dezember mit einer hochgerechneten Jahresrate von 0,1 Prozent gestiegen.

Das teilte das Handelsministerium am Donnerstag in Washington mit. In der ersten Schätzung war es noch von minus 0,1 Prozent ausgegangen. Die leichte Korrektur nach oben hat daher vor allem eine positive symbolische Wirkung. Die erste Schätzung für das Schlussquartal vor einem Monat hatte Besorgnis vor einer neuen ökonomischen Krise in den USA ausgelöst. Andere gute Wirtschaftsdaten in den vergangenen Wochen - etwa auf dem Häusermarkt oder an den Börsen - hatten die Stimmung ebenfalls verbessert. Auch US-Notenbankchef Ben Bernanke äußerte sich bei Kongressanhörungen in dieser Woche verhalten optimistisch.

Dennoch fiel das Wachstum 2012 insgesamt schlechter aus als Experten erhofft hatten. Insgesamt betrug die BIP-Zunahme im Gesamtjahr 2,2 Prozent. 2011 hatte sie bei 1,8 Prozent gelegen. Für das vierte Quartal hatten Ökonomen mit einem Wachstum von 0,5 Prozent gerechnet. Vor allem Kürzungen bei staatlichen Verteidigungsausgaben hätten ein besseres Ergebnis verhindert.

In diesem Jahr könnte laut Experten zudem der andauernde Haushaltsstreit das Wachstum bremsen. Im März treten automatische, milliardenschwere Kürzungen im Staatsetat in Kraft, da sich die Parteien nicht auf eine Alternative einigen konnten. Die Einschnitte könnten das BIP in diesem Jahr nach unterschiedlichen Schützungen zwischen 0,6 und 1,5 Prozentpunkte verringern.

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