10894060704_9999.jpg
WZ-Autor Peter DeThier

WZ-Autor Peter DeThier

kleinkommentar

WZ-Autor Peter DeThier

Es ist anzunehmen, dass sich US-Regierung und republikanische Opposition früher oder später auf ein neues Haushaltsgesetz verständigen, um formal eine Regierungspleite abzuwenden.

Dies aber ändert nichts daran, dass die Staatsfinanzen in chaotischem Zustand sind. Sinkende Steuereinnahmen und sündhaft teure Ausgabenprogramme haben den Staat kräftig zur Ader gelassen. Die Schulden fressen schon einen deutlich größeren Teil der Wirtschaftsleistung auf als in Spanien. Sie sind auf Kurs, die griechische Verschuldungsquote einzuholen. Bedenkt man, wie groß die amerikanische Wirtschaft ist, dann handelt es sich um ein wesentlich gravierenderes Problem als in Europa.

Der Dollar könnte weiter fallen und seine Rolle als Weltreservewährung ins Wanken geraten. Doch jene unverzichtbare Kombination aus Sparmaßnahmen und Steuererhöhungen, an denen sich Präsident Barack Obama und die republikanische Opposition schon die Zähne ausgebissen haben, erscheint nach wie vor in weiter Ferne.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer