Lufthansa-Maschine
Eine Lufthansa-Maschine wird auf dem Flughafen in Frankfurt am Main enteist.

Eine Lufthansa-Maschine wird auf dem Flughafen in Frankfurt am Main enteist.

dpa

Eine Lufthansa-Maschine wird auf dem Flughafen in Frankfurt am Main enteist.

Frankfurt/Main (dpa) - Trotz des kostspieligen Wintereinbruchs zum Jahresende hat die Lufthansa 2010 neue Rekorde eingeflogen. Europas größter Luftfahrtkonzern bezifferte die Ergebnisbelastung wegen des schwierigen Wetters im November und Dezember auf rund 65 Millionen Euro.

Mehr als 4500 Flüge seien ausgefallen. Das entspricht einem knappen Zehntel des geplanten Angebots. Dank Zukäufen und der insgesamt gestiegenen Nachfrage hat die Kranichlinie dennoch im vergangenen Jahr neue Rekorde bei Passagieren und Fracht aufgestellt.

Auf mehr als einer Million Flüge (plus 13,1 Prozent) wurden 90,2 Millionen Gäste (plus 17,2 Prozent zum Vorjahr) und 2,02 Millionen Tonnen Fracht (plus 18,0 Prozent) transportiert. In diesen Zahlen sind neben Lufthansa, Lufthansa Cargo und Swiss erstmals auch die Leistungen der Zukäufe Austrian Airlines und British Midland komplett enthalten, die im Vorjahr nur für wenige Monate erfasst worden waren.

Das Angebot sei um 12,1 Prozent ausgedehnt worden, die Zahl der verkauften Sitzkilometer sei um 14 Prozent gestiegen. In der Folge stieg die Auslastung der Maschinen: Der sogenannte Sitzladefaktor kletterte im Konzern um 1,4 Punkte auf 79,3 Prozent. Die Auslastung der Frachträume stieg um 7,4 Punkte auf 68 Prozent.

Nach den Angaben trug vor allem die zuvor gebeutelte Kerngesellschaft Lufthansa Passage zum Wachstum bei. Die Jets unter der Marke Lufthansa transportierten im vergangenen Jahr knapp 59 Millionen Passagiere und damit 5,9 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Damit wurde der bisherige Rekord der Kerngesellschaft aus dem Jahr 2008 mit rund 57 Millionen deutlich übertroffen. Das wirtschaftliche Ergebnis will Lufthansa am 17. März präsentieren.

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