Kambodscha
Seit dem blutigen Polizeieinsatz gegen demonstrierende Textilarbeiter in Phnom Penh patrouillieren Einsatzkräfte die Straßen der Hauptstadt. Foto: Mak Remissa

Seit dem blutigen Polizeieinsatz gegen demonstrierende Textilarbeiter in Phnom Penh patrouillieren Einsatzkräfte die Straßen der Hauptstadt. Foto: Mak Remissa

dpa

Seit dem blutigen Polizeieinsatz gegen demonstrierende Textilarbeiter in Phnom Penh patrouillieren Einsatzkräfte die Straßen der Hauptstadt. Foto: Mak Remissa

Phnom Penh (dpa) - Im Streit um höhere Mindestlöhne für Textilarbeiterinnen in Kambodscha zeichnet sich keine Einigung ab.

Nach der Polizeigewalt gegen streikende Arbeiterinnen am vergangenen Freitag wagten sich Aktivisten am Montag nicht wieder auf die Straße. Bei den Zusammenstößen waren fünf Menschen ums Leben gekommen.

Weder Gewerkschaften noch Regierung äußerten sich zu neuen Gesprächen über eine Erhöhung des Mindestlohns. Nach Gewerkschaftsangaben stehen 80 Prozent der Fabriken still, entweder wegen Streiks oder Aussperrungen durch die Fabrikbesitzer.

Als Warnsignal gegen neue Streiks galt am Montag auch die Festnahme von fünf prominenten Aktivistinnen, die sich für die Rechte vertriebener Slumbewohner einsetzen. Sie wurden vor der französischen Botschaft aufgegriffen, berichteten Menschenrechtler. Das Signal: der Staat greift rigoros gegen etwaige Unruhestifter durch.

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