Adidas testet die neue Jugendmarke «neo» zuerst in Deutschland:12 Kollektionen mit 350 Teilen und 150 Schuhen seien jährlich geplant. Foto: Daniel Karmann / Archiv
Adidas testet die neue Jugendmarke «neo» zuerst in Deutschland:12 Kollektionen mit 350 Teilen und 150 Schuhen seien jährlich geplant. Foto: Daniel Karmann / Archiv

Adidas testet die neue Jugendmarke «neo» zuerst in Deutschland:12 Kollektionen mit 350 Teilen und 150 Schuhen seien jährlich geplant. Foto: Daniel Karmann / Archiv

dpa

Adidas testet die neue Jugendmarke «neo» zuerst in Deutschland:12 Kollektionen mit 350 Teilen und 150 Schuhen seien jährlich geplant. Foto: Daniel Karmann / Archiv

Herzogenaurach (dpa) - Der Sportartikelhersteller Adidas testet seine neue Jugendmarke «Neo» zunächst bei den Teenies in Deutschland.

Erst wenn sie sich im hiesigen, sehr wettbewerbsintensiven Markt gegen H&M, Zara & Co. behaupten kann, soll sie auch in anderen westeuropäischen Ländern angeboten werden, berichtete Adidas-Sprecher Jan Runau. Bislang ist die auf Lifestyle ausgerichtete Linie nur in Russland, China und Indien erhältlich. Hierzulande wird der erste Shop Anfang Februar in Hamburg eröffnet, bis April sollen neun weitere hinzukommen.

Die Franken wollen damit die 12- bis 19-Jährigen und insbesondere die Mädchen gezielt ansprechen. «Die Idee ist, dass ständig etwas neues hereinkommt, um so einen Anreiz zu bieten, wiederzukommen», ergänzte Adidas-Sprecherin Katja Schreiber. 12 Kollektionen mit 350 Teilen und 150 Schuhen seien jährlich geplant. Die Läden werden von Adidas in Eigenregie betrieben. «Das ist schon etwas Neues für uns», sagte Runau. «Wir produzieren, wir liefern, wir verkaufen.» Adidas wird bislang überwiegend über Partner wie den Sportfachhandel oder Franchise-Läden vertrieben. Bis 2015 jedoch soll der weltweite Verkauf über selbstkontrollierte Verkaufsflächen von aktuell rund 35 Prozent auf 45 Prozent steigen.

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