Demonstranten in Dublin: Die irische Regierung hat ein 15-Milliarden-Sparpaket vorgestellt und darf mit massiven Protesten rechnen.
Demonstranten in Dublin: Die irische Regierung hat ein 15-Milliarden-Sparpaket vorgestellt und darf mit massiven Protesten rechnen.

Demonstranten in Dublin: Die irische Regierung hat ein 15-Milliarden-Sparpaket vorgestellt und darf mit massiven Protesten rechnen.

dpa

Demonstranten in Dublin: Die irische Regierung hat ein 15-Milliarden-Sparpaket vorgestellt und darf mit massiven Protesten rechnen.

London/Dublin (dpa) - In Dublin hat eine Großdemonstration gegen den Vier-Jahres-Sparplan der irischen Regierung von Premierminister Brian Cowen begonnen.

Tausende Menschen versammelten sich am Samstagmittag in den Straßen der irischen Hauptstadt. Der Gewerkschaftsdachverband ICTU hatte zu den Protesten aufgerufen, die als «familienfreundlicher» Demonstrationszug geplant sind. Die Polizei hatte im Vorfeld die Sorge geäußert, radikale Gruppen könnten die Veranstaltung für gewalttätige Proteste nutzen.

Der Sparplan ist Teil der von der EU und dem Internationalen Währungsfonds (IWF) angebahnten Finanznothilfe für Irland, die am Wochenende beschlossen werden soll. Irlands Premierminister Brian Cowen hatte des Umfang der Hilfe auf voraussichtlich rund 85 Milliarden Euro beziffert.

Nach Informationen der irischen Zeitung «Independent» will die EU im Unterschied zum IWF dafür mit 6,7 Prozent höhere Zinsen verlangen als bei Rettung Griechenlands. Die griechische Regierung akzeptierte für ein Rettungspaket in Höhe von 115 Milliarden Euro einen durchschnittlichen Zinzsatz von 5,2 Prozent.

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