Der Verdi-Bundesvorsitzende, Frank Bsirske, während einer Pressekonferenz in Leipzig über die Vorbereitung der Tarifrunde 2013. Foto: Jan Woitas (Archiv)
Der Verdi-Bundesvorsitzende, Frank Bsirske, während einer Pressekonferenz in Leipzig über die Vorbereitung der Tarifrunde 2013. Foto: Jan Woitas (Archiv)

Der Verdi-Bundesvorsitzende, Frank Bsirske, während einer Pressekonferenz in Leipzig über die Vorbereitung der Tarifrunde 2013. Foto: Jan Woitas (Archiv)

dpa

Der Verdi-Bundesvorsitzende, Frank Bsirske, während einer Pressekonferenz in Leipzig über die Vorbereitung der Tarifrunde 2013. Foto: Jan Woitas (Archiv)

Düsseldorf (dpa) - Für die Tarifrunden in diesem Jahr liegen bislang Forderungen der Gewerkschaften zwischen 5,0 und 6,6 Prozent mehr Geld auf dem Tisch.

Für insgesamt rund 12,5 Millionen Beschäftigte laufen 2013 die Lohn- und Gehaltstarifverträge aus, wie das WSI-Tarifarchiv der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung am Montag in Düsseldorf mitteilte. In einigen Branchen wie der Energiewirtschaft oder der Holz- und Kunststoffindustrie liefen die Tarifrunden bereits.

Verhandelt wird in diesem Jahr unter anderem für große Branchen wie das Bauhauptgewerbe. Hier hat die IG Bau eine Forderung von 6,6 Prozent aufgestellt. Auch in der Metall- und Elektroindustrie, im Einzelhandel, im Kfz-Gewerbe oder in der Leih- und Zeitarbeit stehen 2013 Tarifrunden an. Im Öffentlicher Dienst der Länder beträgt die Tarifforderung laut WSI 6,5 Prozent. Erster Verhandlungstermin ist am 31. Januar.

Das vergangene Jahr brachte jahresbezogen über alle Branchen eine Tarifsteigerung von 2,7 Prozent (2011: 2,0 Prozent). Dies führte zu einem inflationsbereinigten Anstieg um 0,7 Prozent.

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