Geldsegen: Dank niedrigerer Abgaben winken einem Pressebericht zufolge Durchschnittsverdienern bis zu 160 Euro im Monat mehr. Foto: Boris Roessler
Geldsegen: Dank niedrigerer Abgaben winken einem Pressebericht zufolge Durchschnittsverdienern bis zu 160 Euro im Monat mehr. Foto: Boris Roessler

Geldsegen: Dank niedrigerer Abgaben winken einem Pressebericht zufolge Durchschnittsverdienern bis zu 160 Euro im Monat mehr. Foto: Boris Roessler

dpa

Geldsegen: Dank niedrigerer Abgaben winken einem Pressebericht zufolge Durchschnittsverdienern bis zu 160 Euro im Monat mehr. Foto: Boris Roessler

München (dpa) - Fast alle Arbeitnehmer werden dieses Jahr mehr Geld in der Tasche haben. Es können bis zu 160 Euro für den Durchschnittsverdiener werden, berichtete die «Süddeutsche Zeitung».

Dies würden zahlreiche kleinere Änderungen im Steuer- und Abgabenrecht bewirken, die jede für sich betrachtet dem Bürger nur wenig brächten. Hauptnutznießer sind Beschäftigte mit einem Jahresbruttoeinkommen zwischen 24 000 und 66 000 Euro, wie Ökonom Frank Hechtner von der Freien Universität Berlin (FU) für die «SZ» errechnete. Die umstrittene Steuerentlastung, die 2013 folgt, werfe in vielen Fällen sogar weniger ab.

Die wichtigste Änderung bringt in diesem Jahr der gesunkene Beitragssatz in der gesetzlichen Rentenversicherung. Dieser Satz, den Arbeitnehmer und Arbeitgeber zu gleichen Teilen in die Rentenkasse einzahlen, reduziert sich von 19,9 auf 19,6 Prozent des Bruttogehalts. Allein dies bringe einem Durchschnittsverdiener netto etwa 60 Euro mehr im Jahr.

Zudem könnten die Beschäftigten einen größeren Teil ihrer Aufwendungen für die Altersvorsorge von der Steuer absetzen. Hinzu komme, dass im Januar erstmals die Erhöhung des Arbeitnehmer-Pauschbetrags von 920 auf 1000 Euro regulär in der Gehaltsabrechnung berücksichtigt werde.

Für viele Bezieher mittlerer Einkommen würden die Änderungen zum Jahresbeginn sogar mehr einbringen als die für 2013 angekündigten Steuersenkungen. Diese werden die Bürger nach Hechtners Berechnungen durchschnittlich um lediglich 76 Euro entlasten. Erst mit Inkrafttreten der zweiten Steuerreformstufe Anfang 2014 werden sich danach die Entlastungsbeträge merklich erhöhen.

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