Südzucker
Südzucker-Produktion: Die Zuckerrübenernte in Westeuropa kam im vergangenen Jahr wegen ungünstiger Wetterbedingungen nicht an den Rekord von 2009 heran.

Südzucker-Produktion: Die Zuckerrübenernte in Westeuropa kam im vergangenen Jahr wegen ungünstiger Wetterbedingungen nicht an den Rekord von 2009 heran.

dpa

Südzucker-Produktion: Die Zuckerrübenernte in Westeuropa kam im vergangenen Jahr wegen ungünstiger Wetterbedingungen nicht an den Rekord von 2009 heran.

Mannheim (dpa) - Südzucker hat die Folgen der Reform auf dem europäischen Zuckermarkt vollständig überwunden. In den ersten neun Monaten 2010/2011 steigerte Europas Branchenprimus Umsatz und Gewinn deutlich. Der Umsatz verbesserte sich um 5,2 Prozent auf 4,667 Milliarden Euro.

Das operative Ergebnis stieg kräftig um 35 Prozent auf 416 Millionen Euro. Unterm Strich verdiente Südzucker 259 Millionen Euro - 19,5 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Zugleich bekräftigte das Unternehmen seine erst kürzlich angehobene Prognose für das Gesamtjahr.

Zum Umsatzplus trugen vor allen die Bioethanol-Tochter CropEnergies und die Sparte Spezialitäten bei, zu der etwa Tiefkühlpizza und Stärke gehören. Das größte Geschäftssegment - das Zuckergeschäft - verbesserte dank steigender Absätze das operative Ergebnis deutlich von 174 auf 236 Millionen Euro.

Die Zuckerrübenernte in Westeuropa kam im vergangenen Jahr wegen ungünstiger Wetterbedingungen allerdings nicht an den Rekord von 2009 heran. Die Zuckererzeugung sank um 9 Prozent.

Für das Ende Februar auslaufende Geschäftsjahr rechnet der Konzern mit einem Umsatz von rund 6 (Vorjahr: 5,7) Milliarden Euro und einem Anstieg des operativen Ergebnisses von 403 auf rund 500 Millionen Euro.

Das Unternehmen hatte stark unter den Folgen der EU- Zuckermarktreform gelitten. Neben der 2006 in Kraft getretenen Gesetzesänderung hatten Exportbeschränkungen Umsatz und Gewinn einbrechen lassen.

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