Familie
Eine deutliche Mehrheit der Eltern ist der Meinung, die Förderung von Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Arbeit und Familie sei wichtig. Foto: Jens Kalaene (Symbolbild)

Eine deutliche Mehrheit der Eltern ist der Meinung, die Förderung von Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Arbeit und Familie sei wichtig. Foto: Jens Kalaene (Symbolbild)

dpa

Eine deutliche Mehrheit der Eltern ist der Meinung, die Förderung von Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Arbeit und Familie sei wichtig. Foto: Jens Kalaene (Symbolbild)

Berlin (dpa) - Bei gut einem Drittel der Eltern muss einer Umfrage zufolge die Familie häufig hinter der Arbeit zurückstehen.

Das geht aus einer repräsentativen Forsa-Umfrage im Auftrag des Versicherers Cosmos Direkt hervor, die der Nachrichtenagentur dpa in Berlin vorliegt.

35 Prozent der befragten erwerbstätigen Eltern gaben demnach an, dass die Familie wegen des Berufs häufig zu kurz kommt. Bei knapp zwei Dritteln der Eltern mit Kindern bis 16 Jahre beeinträchtigt die Arbeit das familiäre Miteinander der Studie zufolge selten.

Mehr als die Hälfte der arbeitenden Eltern (58 Prozent) gaben an, dass ihr Arbeitgeber sie bereits dabei unterstützt, Familie und Arbeit unter einen Hut zu bekommen. Knapp ein Drittel (32 Prozent) wünschte sich jedoch mehr Engagement.

Eindeutig ist bei arbeitenden Eltern der Wunsch nach mehr Zeit für Partner und Nachwuchs: 72 Prozent sagten, sie würden sich für gemeinsame Aktivitäten mit der Familie mehr Zeit wünschen. Lediglich gut ein Fünftel (21 Prozent) hätte gern mehr Zeit für die Verwirklichung im Beruf.

Rund neun von zehn (88 Prozent) der Eltern insgesamt sind der Meinung, die Förderung von Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Arbeit und Familie sei wichtig. Ähnlich hoch ist die Zustimmung, wenn es um mehr Betreuungsplätze (81 Prozent) und stärkere staatliche Unterstützung geht (83 Prozent). Finanzielle Hilfen für Eltern, die ihre Kinder zu Hause betreuen, sind dagegen nur für 42 Prozent aller Eltern wichtig.

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