Bundesweit bangen 835 000 Kunden um dreistellige Euro-Beträge, die sie per Vorauszahlung an Flexstrom oder eine ihrer Töchter überwiesen hatten. Foto: Paul Zinken
Bundesweit bangen 835 000 Kunden um dreistellige Euro-Beträge, die sie per Vorauszahlung an Flexstrom oder eine ihrer Töchter überwiesen hatten. Foto: Paul Zinken

Bundesweit bangen 835 000 Kunden um dreistellige Euro-Beträge, die sie per Vorauszahlung an Flexstrom oder eine ihrer Töchter überwiesen hatten. Foto: Paul Zinken

dpa

Bundesweit bangen 835 000 Kunden um dreistellige Euro-Beträge, die sie per Vorauszahlung an Flexstrom oder eine ihrer Töchter überwiesen hatten. Foto: Paul Zinken

Berlin (dpa) - Die Berliner Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Verantwortliche des insolventen Strom- und Gashändlers Flexstrom. Es bestehe unter anderem der Verdacht auf Insolvenzverschleppung und Betrug, sagte ein Sprecher der Behörde, ohne Namen zu nennen.

Die «Bild»-Zeitung (Freitag) berichtete, dass sich die Untersuchungen gegen die ehemaligen Hauptaktionäre Thomas und Robert Mundt richteten. Flexstrom hatte im April wegen Zahlungsunfähigkeit Insolvenz angemeldet.

Bundesweit bangen deshalb 835 000 Kunden um dreistellige Euro-Beträge, die sie per Vorauszahlung an Flexstrom oder eine ihrer Töchter überwiesen hatten, um im Gegenzug einen günstigen Stromtarif zu bekommen.

Der zuständige Insolvenzverwalter geht davon aus, dass der Fall damit das größte Insolvenzverfahren in der deutschen Geschichte ist. Bislang haben 130 000 Betroffene ihre Forderungen mit einer Summe von etwa 70 Millionen Euro geltend gemacht. Sie sollen zumindest einen Teil ihres Geldes zurückbekommen.

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